Die Hörspielneuheiten: Die drei ???, Prof. van Dusen, Wayne McLair und mehr

Die Hörspielneuheiten der letzten Woche. Neben den Neuheiten im Handel findet ihr hier auch die aktuellen Hörspiele zum (kostenlosen) Download.

Bitte beachtet, dass Letztgenannte zum Teil nur befristet zur Verfügung stehen.

5 Geschwister (20) Angriff auf die Sternwarte - Gerth Medien 2017
5 Geschwister (20) Angriff auf die Sternwarte – Gerth Medien 2017

Gerth Medien 2017

Mit:
Tjorven Lauber, Sarah Stoffers, Fabian Stumpf, Lisa Kielbassa, Jan-Micha Nietsch, Anny Goy, Jan Knauf, Peter Laupenmühlen, Peter Menger, Sigrid Menger, Ute Moje, Tobias Schier, Daniel Schneider, Matthias Tilgner

Wo sind die 5 Geschwister da nur schon wieder reingeraten? Rund um eine Sternwarte im Saarland geschehen ungeheuerliche Dinge. Zunächst verhält sich nur ein Familienvater merkwürdig. Doch plötzlich spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu. Hans-Georg, Marianne, Esther, Petra und Alexander beobachten ein dubioses Wesen, das sich in der Heide um die Sternwarte tummeln. Als dann plötzlich noch unbekannte Flugobjekte am nächtlichen Himmel auftauchen, sind sie sich so gut wie sicher: Die Sternwarte wird angegriffen! Aber von wem? Ein neues Abenteuer für die 5 Geschwister, bei dem sie immer wieder zwischen Gefühl, Glaube und Verstand entscheiden müssen.

Veröffentlichung: 19.06.2017


Abschied von den Eltern Teil 2/4 (Peter Weiss) BR 2013
Abschied von den Eltern Teil 2/4 (Peter Weiss) BR 2013

BR 2013

Regie: Karl Bruckmaier

Musik: The Notwist

Mit:
Robert Stadlober

Der Tod der Eltern wird für den Erzähler in Peter Weiss’ autobiografischer Prosa Auslöser zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Abschied von den Eltern, erstmals 1961 erschienen, handelt von dem Zauber und den Abgründen der Kindheit, von den schmerzhaften Prozessen des Wachsens, der unausweichlichen Loslösung von Vater und Mutter, der Suche nach einem eigenen Leben. Sprunghaft und dennoch kunstvoll gewebt, mit einer gleichermaßen soghaften wie präzisen Sprache breitet Weiss ein Netz aus Momentaufnahmen aus und entwirft eine Ausdeutung seiner Vergangenheit, die in seine Entwicklung zum Künstler mündet. Der Erzähler berichtet von der frühen Kindheit und den ersten prägenden Eindrücken seiner Heimatstadt, schildert die sublimen Machtspiele unter Kindern und seine ersten sexuellen Erfahrungen. Er berichtet von Friederle, dem Nachbarsjungen, der ihn beständig drangsaliert und darüber, wie ausgeschlossen er sich nicht nur gegenüber Gleichaltrigen, sondern auch innerhalb seiner Familie fühlt. Die Beziehungslosigkeit der autoritären Eltern und ihre unantastbare Dominanz erzeugen für ihn den Eindruck als Fremder unter Fremden zu leben und den Wunsch nach Wärme und Zugehörigkeit. Als die geliebte Schwester Margit stirbt, beginnt für ihn die allmähliche Auflösung seiner Familie, die begleitet wird durch die lange Flucht vor den Nationalsozialisten ins schwedische Exil über London und Prag. Schließlich führt die Möglichkeit, eigene Ausdrucksformen in Malerei und Literatur zu finden, zu freiheitlicher Selbstbestimmung und innerer Unabhängigkeit. Eine Entwicklung, der seine Eltern durch eine Lehre im Warenhaus vergeblich versuchen, entgegen zu wirken. „Und die Unruhe, die jetzt begonnen hatte, ließ sich nicht mehr eindämmen, nach Wochen und Monaten langsamer innerer Veränderungen, nach Rückfällen in Schwäche und Mutlosigkeit, nahm ich Abschied von den Eltern.“
Abschied von den Eltern erscheint als erster Teil einer autobiografischen Künstlerprosa, die in Fluchtpunkt (1962) ihre Fortsetzung findet. Obwohl Peter Weiss immer sehr nah an seinen persönlichen Erfahrungen bleibt, bekommen seine Schilderungen etwas entwicklungspsychologisch Allgemeingültiges. Gleichzeitig schafft er durch die differenzierte Beschreibung des Einflusses von Familie auf das Individuum auch eine kritische Betrachtung des konservativen Bürgertums Mitte des 20. Jahrhunderts, wodurch seine Erzählung zu einem wichtigen Werk für die Jugendprotestbewegung von 1968 wurde. Die Stimmung der hier ungekürzten Audiofassung der Erzählung wird auch durch den Sound der Independent Band „The Notwist“ zur Geltung gebracht. Grundlage für die musikalischen Intermezzi sind acht Collagen, die Peter Weiss 1962 zu Abschied von den Eltern angefertigt hat, um die Geschichte mit anderen Mitteln noch einmal zu erzählen.

Download im BR-Hörspielpool ab 23.06.2017


Ambrose Bierce verschwindet (Ulrich Land) WDR 2014
Ambrose Bierce verschwindet (Ulrich Land) WDR 2014

WDR 2014

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Sebastian Nohl

Mit:
Michael Mendl, Caroline Schreiber, Walter Gontermann, Carlos Lobo, Udo Schenk, u. v. a.

Seine präzisen, zynischen Pointen, mit denen er vor allem Politiker öffentlich brandmarkte, waren berüchtigt. Berühmt wurde er durch sein mysteriöses Verschwinden vor 100 Jahren.

Der Schriftsteller Ambrose Bierce war als junger Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg zu Ehren gekommen. Dann als Top-Journalist des Hearst-Imperiums, er war Korrespondent in London und Washington, zu Geld und Einfluss. Dass er auf seiner letzten Reise, mit 71 Jahren, den Verstand verloren hat, ist unwahrscheinlich. Nachweislich wollte er sich dem mexikanischen Revolutionär Pancho Villa anschließen. Vermutlich traf ihn eine Kugel, irgendwann im Jahre 1914, aber sicher ist
das nicht.

Ursendung im Radio: 08.04.2014

Download im WDR Hörspielspeicher ab 22.06.2017


Blooms Schatten (Reno Hänny) SRF 2017
Blooms Schatten (Reno Hänny) SRF 2017

SRF 2017

Regie: Fritz Hauser
Tontechnik: Franz Baumann

Musik: Fritz Hauser

Mit:
André Jung

„Ulysses“ in einem Satz? Reto Hänny unternimmt dieses grandiose Wagnis. Wie sein Lehrmeister Joyce folgt er seinem Protagonisten Bloom, jenem weltberühmten erfolglosen Annoncenakquisiteur, durch einen beinahe ereignislosen Tag.

„Blooms Schatten“ ist eine spielerische und anspielungsreiche Auseinandersetzung mit James Joyce‘ „Ulysses“ – einem Werk, das Reto Hänny seit dem ersten Leseerlebnis vor über einem halben Jahrhundert sein Leben lang begleitet hat. Dabei bringt Reto Hänny das Sprachkunststück zustande, diesen einen Tag in einen einzigen, sich über die ganze Länge des Buches dahinziehenden, sich rhythmisch hebenden und senkenden, mal beschleunigenden, mal retardierenden Satz zu kleiden.

Ursendung im Radio: 18.06.2017

Download bei SRF ab 18.06.2017


Club der Detektive (2) Das Gesicht an der Scheibe - Wolfgang Ecke 1973 / maritim 2025
Club der Detektive (2) Das Gesicht an der Scheibe – Wolfgang Ecke 1973 / maritim 2025

Wolfgang Ecke 1973 / maritim 2025

Regie: Benno Schurr
Ton: Norbert Pillat

Mit:
Heiner Schmidt, Horst Werner Loos, Baldur Seifert, Hans Timerding, Horst Beilke, Helene Elcka, Helmut Wöstmann, Hans Röhr, Lothar Schock, Günther Backes, Dieter Eppler, Ludwig Thiesen, Wolfgang Reinsch, Margarete Salbach, Isolde Bräuner, Heidi Vogel

Genau genommen begann alles am 18. Oktober im Roten Kakadu. Der Zauberer – genannt „Pocken-Tony“ verbreitete nächtelang Furcht und Entsetzen. Niemand wußte, warum. Paul Demmler, das Opfer, war verzweifelt, – schließlich half ihm jedoch der Zufall

Veröffentlichung: 23.06.2017


Der Chip-Souffleur (Jiri Ort) WDR 2001
Der Chip-Souffleur (Jiri Ort) WDR 2001

WDR 2001

Regie: Thomas Leutzbach

Mit:
Bruno Tendera, Lisa Adler, Maria Liedhegner, David Schroeder

Eine Revolution auf dem Audio-Markt: Frank Brittkess und seine Assistentin Dr. Michaela Schulte arbeiten am idealen Musikplayer für unterwegs: ein kleiner Chip in Form eines Ohrwurms.

Dieser „Bio-Player“ soll hinter dem menschlichen Ohr in den Kopf implantiert werden und endgültig andere Player ersetzen. Allein der Gedanke an eine bestimmte Melodie, einen Komponisten oder eine Tonart würde ausreichen, um das entsprechende Stück im Kopfinneren in perfekter Qualität zu hören. Allerdings ist die Technik noch nicht wirklich am Menschen erprobt. Ein erster Selbstversuch von Frank und Michaelas Kollegen schlug fehl. Die beiden stehen unter Erfolgsdruck. Sie wollen die Kammersängerin Annette Prada und den jungen Dirigenten Henry Wagenbach für das Projekt gewinnen. Denn die sollen in Kürze ein furioses Konzert in der Stadt geben. Mit den Folgen hat allerdings keiner gerechnet.

Download im WDR Hörspielspeicher ab 18.06.2017


Deutschland 2071 (Nature Theater of Oklahoma) WDR 2017 / Impulse Theaterfestival
Deutschland 2071 (Nature Theater of Oklahoma) WDR 2017 / Impulse Theaterfestival

WDR 2017 / Impulse Theaterfestival

Regie: Nature Theater of Oklahoma

Musik: Andreas Bick
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe

Mit:
Sorin Pascu, Sylvia Bertelmann, Detlef Liehr, Marie Yan, Wolfgang Michel, Matthias Matthies, Lara Roth, Monika Loser, u. v. a.

Als Auftakt des Theaterfestivals Impulse in Köln sendet WDR 3 das Hörspiel „Deutschland 2071“. Entstanden in Kooperation mit Impulse erzählt es eine ebenso dystopische wie humorvoll skurrile Geschichte über Kunst, Liebe und politisches Handeln.
Parallel zum Hörspiel drehten die New Yorker Theatermacher den Kunstfilm, dessen Uraufführung am 25. Juni im Kölner Funkhaus stattfindet – live begleitet von einem originalen Trautonium.

Wir schreiben das Jahr 2071: Das Land steht kurz vor dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenbruch, Revolutionen kommen und gehen wie Sonnenstürme. Außerirdische werden erst freudig willkommen geheißen, dann verwurstet.

Die Kinderaufzucht findet bis zur Arbeitsfähigkeit in griechischen Kolonien statt und Gefühle wurden durch Emojis ersetzt. Die international arbeitende New Yorker Theatergruppe Nature Theater of Oklahoma hat „Deutschland 2071“ sowohl als Film, als auch als Hörspiel realisiert. Das Retro-Science-Fiction-Projekt zeichnet das düstere und zugleich skurril komische Bild einer neuen, alten, utopischen, dystopischen, nostalgischen, futuristischen Stadt, die deutlich an das bundesrepublikanische Westdeutschland der Nachkriegsjahre erinnert. Die Ton- und Bildaufnahmen entstanden mit großer lokaler Beteiligung vor der modernistischen Kulisse Kölns sowie diversen Baustellen Berlins – und im WDR Hörspielstudio. Alle Rollen – von den vorab gecasteten Hauptprotagonisten bis zu den Massenszenen – wurden mit Kölner und Berliner LaiendarstellerInnen besetzt: Alle, die zu den zahlreichen öffentlichen Aufnahmen kamen, wurden Teil des Projekts, die Stadt wurde zum Studio, die Live-Aufnahmen zur Performance, die wiederum zum Film – und all das zum Hörspiel.

hoerspielTIPPs.net:
Die totale tatsächliche Buchstäblichkeit – Der WDR lässt vom Nature Theater of Oklahoma eine Zukunftsvision produzieren, die die „Möglichkeit [bietet], ihre so eigenständige und faszinierende künstlerische Handschrift im rein akustischen Medium ganz neu zu erleben -und damit auch die Möglichkeiten des Genres Hörspiel weiterzutreiben“.
Aha.
Letzteres deutet schon mal darauf hin, wohin die Reise gehen wird – Hörspiel des Monats, des Jahres, Deutscher Hörspielpreis der ARD und der Kriegsblinden. Hier attestiere ich der Produktion jeweils gute Chancen.
„Das Stück bringt ein beachtliches Potpourri an Themen zusammen und entwickelt außergewöhnliche – und komische – Verbindungen zwischen diesen Motiven“, so die Dramaturgin Christina Hänsel. Da hat sie tatsächlich total recht, buchstäblich gesehen. Allerdings würde ich das Bild eher etwas anders zeichnen wollen. Ich empfand es mehr als Eintopf mit guter Grundlage, der allerdings mit unterschiedlichen und unpassenden Zutaten zu einem diffusen Brei vermengt wird. Kann man machen, mir schmeckte es nur nicht.
Die Dystopie, die mit Laiensprechern gestaltet wird, funktioniert hier nicht, da die Sprecher Rollen ausfüllen sollen, die sie nicht authentisch verkörpern können. Dass dies gewollt ist, um der Produktion einen „besonderen Charme“ zu geben, macht es nicht besser. Auch die verwendete Sprache nervt. Man setzt zwar einen Slang sehr konsequent um, es wirkt jedoch in seiner Ausprägung – insbesondere die stetige Verwendung immer gleicher Superlative – nicht glaubwürdig. Auch der Umstand, dass jede wörtliche Rede von den Erzählern angekündigt wird, belastet den Hörnerv auf Dauer. Ein Lichtblick – immerhin: Die Musik von Andreas Bick gibt dem Ganzen zumindest einen hörenswerten Rahmen.

Für skurrile und ohrenfreundliche Zukunftsvisionen hätte man beim WDR auf bewährte Kräfte wie Eugen Egner vertrauen können. Hier wollte man aber neue Wege gehen und „große Kunst“ schaffen, das mag bei dem als Zielgruppe anvisiertem Kunstklüngel vermutlich beklatscht werden, bei mir reicht es nur zum Kopfschütteln.

Ursendung im Radio: 21.06.2017

Download im WDR Hörspielspeicher ab 21.06.2017


Die drei ??? (SE) Die drei ??? und der Tornadojäger - Europa 2017
Die drei ??? (SE) Die drei ??? und der Tornadojäger – Europa 2017

Europa 2017

Regie: Heikedine Körting
Musikalische Leitung: André Minninger
Ton-Schnitt: Jan Dyeckhoff
Tongestaltung und Mischung: Pierre Brand
Geräuschemacher: Martin Langenbach
Geräuschaufnahmen: Matthias Münster

Musik: Simon Bertling, Christian Hagitte, Jens-Peter Morgenstern, Betty George, Jan-Friedrich Conrad

Mit:
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Dylan Harvey: Stephan Schad
Frau, deren Namen aus dramaturgischen Gründen besser nicht genannt wird: Birte Kretschmer
Mann, dessen Namen aus dramaturgischen Gründen besser nicht genannt wird: Oliver Böttcher
Myriel: Undine Ullmer
Zimmermädchen: Theresa Underberg
Zimmerjunge: Jannik Endemann
Mutter im Stadtpark: Saskia Weckler
Klein Peter: Malon Stahlhut
Kellnerin im Hotel: Alexandra Garcia
Handwerker im Hotel: André Gatzke
Handwerker im Hotel: Bent Schönemann
Internetcafé-Besitzer: Tim Kreuer
Susan Jarling, Hilla Fitzen, Nina Minninger, Marine Endemann, Zelda Jahreis, Maud Ackermann, Heikedine Körting, Stephanie Kirchberger, Ingeborg Christiansen, Michaela Kreissler, Therese Underberg, Kerstin Draeger, Lennart Krüger, Kjell Wenzel, Norma Draeger, Florian Herkenrath, Jannik Endemann, Dirk Eichhorn, Stephan Benson

Der bekannte Tornadojäger Dylan Harvey kommt zu einer Fotoshow nach Rocky Beach. Das lassen sich Justus, Peter und Bob natürlich nicht entgehen. Doch kurz vor dem angekündigten Auftritt werden dem Tornadojäger wichtige Aufnahmen gestohlen. Die drei Detektive ermitteln für Harvey, wer hinter dem Diebstahl steckt, und warum diese Fotos so wichtig sind. Aber plötzlich wirkt ihr Auftraggeber gar nicht mehr so unschuldig. Ist der Tornadojäger nur ein windiger Betrüger?

hoerspielTIPPs.net:
Passend zum Thema „Tornado“ wurden in dieser Folge auch die Geschichte und deren Logik ordentlich durcheinandergewirbelt. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass für diese speziellen Editionen, einzig die technische Umsetzung im Fokus stand und die Story bestenfalls zweitrangig war. Den technischen Aufwand konnte man ahnen, wenngleich dies auf der CD-Fassung kaum wirkt. Man merkt nur an einzelnen (Hintergrund)-sequenzen, dass man es hier nicht mit einer regulären Folge zu tun hat. Wüsste man nicht, warum diese Folge so speziell ist, würde man diese Einfälle eher als Merkwürdigkeiten wahrnehmen.

Wer, so wie ich, Hörspiele hört, weil er auf gute Geschichten hofft, dürfte hier – gelinde gesagt – nur bedingt begeistert sein. Die Story beginnt gut, ohne Umschweife wird man gleich in den Fall geworfen. Gut, eine gestohlene Dia-Sammlung ist jetzt vielleicht nicht das Spektakulärste, was man in dieser Reihe bislang aufgefahren hat, das ist aber noch das kleinere Problem. Das beginnt erst so richtig, als die Frau (Bitte nicht im Booklet lesen, es zerstört die Restspannung) die Szenerie betritt. Erstmals „arbeitet“ man hier für zwei Klienten, die gegensätzlich Interessen an diesem Fall haben. Das wird traditionsbewusst mit „spezialgelagert“ betitelt und stellt – im Gegensatz wohl zu den meisten Hörern – für die Drei ??? kein Problem dar. Auch als die Glaubwürdigkeit der einen Partei ins Wanken gerät, redet man sich froh, dass dies ja doch auch ganz anders sein könnte. Die Blindheit der Detektive setzt sich fort mit einer Entführung, die einfach mal hingenommen wird; die Polizei zu rufen ist wahrscheinlich soweit unter der Detektivwürde, dass man die Option noch nicht mal benennt. Immerhin nähert man sich am Ende doch noch einer Art Auflösung, bei der dann auch endlich eine dritte Person ins Spiel kommt. Wenn die große Erklärungssequenz vorbei ist, werden die meisten Hörer ein bis drei Fragezeichen im Gesicht haben. Das Plotmotiv, das sich hier offenbart, wirkt nicht nur sehr konstruiert, man darf auch arge Bedenken bezüglich der Statik haben.

Ein positiver Aspekt ist – wieder einmal – das lebendige Zusammenspiel der Akteure. Trotz langer Spielzeit und immensem Cast agieren hier hauptsächlich die drei Protagonisten untereinander, ergänzt durch Stephan Schad und Birte Kretschmer. Bis auf Undine Ullmer und Oliver Böttcher, die zumindest noch ein paar Sätze in der ersten Linie sprechen können, taucht das restliche Ensemble in die Kulisse ab.

Die ersten beiden Folgen dieser Spezialausgaben, entlockten mir so ein „Naja“ als Fazit. Dafür reicht es beim „Tornadojäger“ leider nicht.

Veröffentlichung: 23.06.2017


Die Liebe sucht ein Zimmer (David Safier nach Jerzy Jurandot) RB / argon 2017
Die Liebe sucht ein Zimmer (David Safier nach Jerzy Jurandot) RB / argon 2017

RB / argon 2017

Musik: Verena Guido

Mit:
Andreas Helgi Schmid, Guido Gallmann, Maria Magdalena Wardzinska, Effi Rabsilber, Katja Brügger, Hans Löw, Susanne Schrader, Frieda Meeder, Michael Evers

David Safier stieß durch Zufall bei seinen Recherchen auf einen Tagebucheintrag, in dem eine Komödie erwähnt wurde, die am 26. Januar 1942 uraufgeführt wurde im Femina-Theater im Warschauer Ghetto. Ihr Titel: „Die Liebe sucht ein Zimmer“. Ihr Inhalt: Zwei Paare, die sich, wegen der Wohnungsnot, ein Zimmer teilen müssen und sich über Kreuz ineinander verlieben. Eine klassische Liebeskonstellation also – ein Stück, über das die Menschen in ihrem Elend lachten, ein halbes Jahr bevor der Großteil der Ghettobevölkerung in den Konzentrationslagern vergast wurde.Obwohl der schreckliche Ghettoalltag im Hintergrund mitschwingt, ohne alles zu überlagern, ist es vor allem ein Stück voller Lebensfreude! Eins, in dem junge Menschen angesichts des sie umgebenden Elends und Todes versuchen, die Liebe zu finden. Eins, in dem geliebt, gelacht und gesungen wird – gesungen wie in einem Musical.Bis heute wurde das Stück nicht wieder aufgeführt. In der Hörspielbearbeitung von David Safier erlebt der Text eine neue Öffentlichkeit und wird auch den heutigen Zuhörer zum Lachen (und Weinen) bringen.

Ursendung im Radio: 25.05.2017

Veröffentlichung: 22.06.2017


Gespenster-Krimi (13) Das Erbe der Blutbestie - Contendo Media / Audionarchie 2017
Gespenster-Krimi (13) Das Erbe der Blutbestie – Contendo Media / Audionarchie 2017

Contendo Media / Audionarchie 2017

Regie: Christoph Piasecki, Patrick Holtheuer

Mit:
Mark Bremer, Martin Sabel, Anke Reitzenstein, Peter Lontzek, Rüdiger Schulzki, Sven Plate, Christoph Walter, Rainer Fritzsche, Otto Strecker, Christian Zeiger, Luisa Wietzorek, Lutz Riedel

Höchste Geheimdienstkreise arbeiten am „Projekt Dury“, doch die Ergebnisse lösen bei den Verantwortlichen Unbehagen aus. Denn das, was aus der Bestien-DANN erschaffen wurde, scheint nur schwer kontrollierbar zu sein. Als der unsichtbare Killer durch einen Verrat befreit wird, versetzt er die britische Hauptstadt in Angst und Schrecken. Der Profiler Dave Donovan muss sich erneut seinem schlimmsten Alptraum stellen. Zusammen mit Caren Fellows, einer Agentin des MI-6, folgt er der Spur des Blutes, bei der die Jäger bald zu Gejagten werden.

Gespenster-Krimi (13) Das Erbe der Blutbestie – Contendo Media / Audionarchie 2017Veröffentlichung: 23.06.2017


Margaret Rutherford (1) Wie der Lord, so der Mord - HM Audiobooks 2017
Margaret Rutherford (1) Wie der Lord, so der Mord – HM Audiobooks 2017

HM Audiobooks 2017

Musik: Ron Goodwin

Mit:
Ingrid Stein, Siegfried W. Kernen, Peter Kirchberger, Pia Werfel, Patrick Bach, Robert Missler, Tina Eschmann, Marek Erhardt, Sabine Kaack

Als in Maidenfield der Reporter Kenneth Masterman tödlich mit seinem Sportwagen verunglückt, ist die Unfallursache rasch geklärt: Masterman war auf einer gefahrvollen Strecke viel zu schnell unterwegs und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Margaret Rutherford aber lässt sich kein X für ein U vormachen. – Bald wittert sie den üblen Geruch des Verbrechens und behauptet, Masterman sei ermordet worden. Um ihre Theorie zu beweisen, stürzt Miss Rutherford sich in ein Abenteuer, das ihr alles abverlangt. Als sie schließlich ein mörderisches Geheimnis entdeckt, schwebt sie bald selbst in Lebensgefahr… denn der Mörder kennt keine Gnade…

Veröffentlichung (erhältlich im Labelshop): 19.06.2017


Millenium-Trilogie (1) Verblendung Teil 1/3 (Stieg Larsson) WDR / Random House Audio 2010
Millenium-Trilogie (1) Verblendung Teil 1/3 (Stieg Larsson) WDR / Random House Audio 2010

WDR / Random House Audio 2010

Regie: Walter Adler

Bearbeitung: Walter Adler
Technische Realisation: Jonas Bergler
Musik: Pierre Oser

Mit:
Erzähler: Ulrich Matthes
Mikael Blomkvist: Sylvester Groth
Henrik Vanger: Jürgen Hentsch
Gustav Morell: Otto Mellies
Reporter: Thomas Kienast
Robert Lindberg: Matthias Matschke
Dirch Frode: Friedhelm Ptok
Lisbeth Salander: Anna Thalbach
Dragan Armanskij: Peter Gavajda
Nils Bjurman: Vadim Glowna
Cecilia Vanger: Susanne Lothar
Isabell Vanger: Ingrid Andree
Martin Vanger: Felix von Manteuffel
Erika Berger: Jacqueline Macaulay
Pernilla Abrahamsson: Wanda Colombina
Harald Vanger: Horst Mendroch
Anita Vanger: Lena Stolze
Harriet Vanger: Corinna Kirchhoff
Journalistin: Gitte Reppin
Trinity: Marc Hosemann
Tätowierer: Matthias Gall
Palmgren: Wolfgang Condrus
Mildred Berggren: Helga Lehner
Mutter von Lisbeth: Petra Redinger
Anna Nygren: Sonja Deutsch
Direktor Wagner: Gregory B. Waldis
Direktor Hasselmann: Christian Klischat
Richter: Michael Evers
Empfangsdame: Sandrine Mittelstädt
Henning Forsman: Peter Groeger
Polizist: Per-Johan Eliasson Teesalu
TV-Sprecher: Florian Halm
Gericht 1: Dirk Josef Müller
Gericht 2: Gerald Paradies
Gericht 3: Michael Iwannek
Gericht 4: Matti Klemm
Gericht 5: Maximilian Held
Staatsanwalt: Fritz Hammer
Gutachten: Martin Brauer


Ulrich Matthes; Bild: WDR / Sibylle Anneck

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Päckchen enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, war im selben Jahr jedoch spurlos verschwunden. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung versucht Vanger noch einmal herauszufinden, was dem Mädchen tatsächlich zugestoßen ist. Er engagiert den ehemals erfolgreichen Journalisten Mikael Blomkvist, der, als Biograf getarnt, bald in der Familiengeschichte auf erste Spuren stößt. Dabei erhält Blomkvist Unterstützung von der rebellischen, aber genialen Meister-Hackerin Lisbeth Salander. Je tiefer die beiden in den Fall einsteigen, desto deutlicher wird, dass Harriets Verschwinden nur ein Puzzleteil ist: Frauenverachtender Sadismus und die Macht des Geldes sind der Nährboden für eine Serie grauenvoller Verbrechen.

„Verblendung“ ist der erste Teil der weltweit millionenfach verkauften „Millennium“-Romantrilogie.

hoerspielTIPPs.net:
Mit „Verblendung“ legt der WDR wieder einmal eine große Thrillerumsetzung vor. Die knapp dreistündige Produktion bietet den Raum, um den recht umfangreichen Roman angemessen wiederzugeben. Larsson erzählt eine packende Geschichte, bei der Schockelemente gut eingesetzt sind, um Spannung zu erzeugen. Dazu werden die Charaktere auch noch sauber in Gut und Böse getrennt. Trotz dieser eindeutigen Zuordenbarkeit sind die Figuren aber durchaus interessant, sie sorgen dafür, dass der Plot auch in schwächeren Momenten interessant bleibt.
Ungewöhnlich, aber wohl dem Trilogie-Gedanken geschuldet, ist der zweigeteilte Thrillerplot. Es beginnt und endet mit der Geschichte von Mikael Blomkvist, der bei journalistischen Recherchen gelinkt und anschließend daraufhin verurteilt wurde. Er bekommt eine vorübergehende Aufgabe, die Ermittlung im Hauptplot, er soll Licht ins Dunkel um das Verschwinden der Nichte des Industriellen Vanger bringen. Dieser Fall ist der deutlich interessantere, er endet aber recht früh in der ersten Hälfte des letzten Teils – Danach ist ein wenig die Luft aus der Geschichte. Obwohl man den Rest recht dicht zusammenfasst, lässt das Hörinteresse recht schnell stark nach.

Die Umsetzung ist durchweg gelungen. Walter Adler inszeniert den Thriller zwar eher ruhig und zurückhaltend und lässt ein wenig das typische skandinavische Flair außen vor. Dennoch gelingt es ihm, eine sehr sehr spannende Atmosphäre zu erzeugen. Viel Raum gönnt er dem Erzählerpart, der hier von Ulrich Matthes übernommen wird. Dieser legt diese Aufgabe eher nüchtern an. Die Sprecher der handelnden Figuren dürfen dafür deutlich mehr mitgehen. Im erstklassigen Ensemble stechen vor allem Anna Thalbach und Jürgen Hentsch hervor.

Ein guter und spannender Krimi, der allerdings nicht ganz die Erwartungen erfüllt. An ein paar Ecken ist die Geschichte zu glatt, vor allem das eher platte Ende trübt ein bisschen den Eindruck der ansonsten sehr guten Produktion.

Ursendung im Radio: 14.01.2010

Veröffentlichung: 22.02.2010

Download im WDR Hörspielspeicher ab 22.06.2017


Nächtliche Passagen mit Kühen und Hühnchen (Astrid Litfaß) SWR 2017
Nächtliche Passagen mit Kühen und Hühnchen (Astrid Litfaß) SWR 2017

SWR 2017

Regie: Judith Lorentz

Mit:
Hedi Kriegeskotte, Martin Rentzsch, Oliver Jacobs

Tiere nehmen gerade Anlauf, um in Medien und philosophischen Diskursen kräftig mitzumischen. Animalisches Schweigen und tiefes tierisches Kommunizieren: Das welt- und kulturfreie Tier erobert sich Räume. „Kaum sitze ich auf der Bettkante, will in meine Pyjamahose steigen, schieben die ersten sich durch die Tür. Auf einmal sind sie da. Sind plötzlich da. Kommen gemächlich, unendlich langsam durch die Flügeltür, die zu unserem Wohnzimmer führt.“ Schneeweiße Hühnchen und stille große Kühe drängen sich sanft ins Schlafzimmer eines Ehepaars und stellen sich um das Bett herum auf. Im Morgengrauen verschwinden sie wieder, nur um sich in der nächsten Nacht erneut dort aufzustellen. „Ich schaue hinaus auf die Straße und ich sehe eine lange, endlos scheinende Reihe hintereinander stehender Kühe. Bis hin zur Kreuzung stehn sie, warten, eine hinter der andern. Warten. Geduldig still alle, da unten auf dem Bürgersteig. Alle diese Kühe. Und alle wollen sie zu uns.“ Das Ehepaar gerät durch die friedlichen, bewusstseinslosen Eroberer in ein nicht endenwollendes animalisch stilles Nachtdesaster.

Ursendung im Radio: 20.06.2017

Download bei SWR 2 Tandem ab 20.06.2017


Professor van Dusen (14) Rotes Blut und weißer Käse - RIAS 1980 / maritim 2017
Professor van Dusen (14) Rotes Blut und weißer Käse – RIAS 1980 / maritim 2017

RIAS 1980 / maritim 2017

Regie: Rainer Clute

Musik: Pierre Passereau, Swingle Singers

Mit:
Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Martin Hirthe, Gisela Fritsch, Hermann Ebeling, Helmut Stauss, Lone Sonlov, Heinz Rabe

Monaco! Au revoir! dachte der große Wissenschaftler Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen. Dann verließ er zusammen mit dem Journalisten Hutchinson Hatch den kleinen Mittelmeerstaat in Richtung Südschweiz. In einer Villa am See, inmitten einer Schar von Künstlern, Vegetariern, Nudisten und Weißkäse-Aposteln begrüßte van Dusen einen alten Freund. Da sein Weg bekanntlich mit Leichen gepflastert war und auf seiner bisherigen Europareise die Bekanntschaft von Mördern zum Alltag gehörte, sollte es hier keine Ausnahme geben. Vor aller Augen geschieht ein Mord – so hinterhältig und raffiniert, dass Methode und Mörder im Dunkeln bleiben.
Auf alle Bewohner der Villa fällt gleichermaßen ein Verdacht. Van Dusen greift unter Lebensgefahr ein und weist mit logischem Scharfsinn nach, wie der rätselhafte Mord begangen wurde. Die Demonstration findet im Speisesaal statt. So fade die Körner, das Wasser, das Obst auch sein mögen, van Dusen liefert den Pfeffer dazu, indem er klipp und klar den Mörder enthüllt.

hoerspielTIPPs.net:
In „Rotes Blut und weißer Käse“ verschlägt es das Duo van Dusen & Hatch in die Schweizer Alpen. Im Tessin hat Michael Koser Ihnen eine illustre Runde zusammengeschrieben, die durchaus Bezüge zu Zeit der 70er Jahre haben, aber eben auch perfekt in den Van-Dusen-Kosmos passen. Die skurrilen Aussteiger, Künstler und Sonderlinge bieten eine perfekte Palette für kurzweilige Hörspielunterhaltung. Da stört es dann auch nicht, dass der Fall an sich überschaubar ist, es gelingt Van Dusen trotzdem Hatch und auch den Hörer noch zu überraschen. Großartig ist jedenfalls der Humor dieser Folge, der insbesondere zwischen Hatch und Van Dusen unterhaltsame Funken schlägt. Auch ein Highlight dieser Folge: Die Musik. Die Vokalstücke der Swingle Singers sind großartig und passen eigentlich überhaupt nicht ins Klischee der Kulisse. Perfekt passt sie aber in die abstruse Kunstkommune mit ihren absurden Akteuren.
Das mit knapp 48 Minuten leider viel zu kurze Abenteuer gehört zu meinen persönlichen Lieblingsfolgen einer ohnehin großartigen Serie! Das darf gerne erhört werden!

Ursendung im Radio: 08.05.1980

Veröffentlichung: 23.06.2017


Schreckmümpfeli - Bis die Chemie stimmt (Maria Ursprung) SRF 2017
Schreckmümpfeli – Bis die Chemie stimmt (Maria Ursprung) SRF 2017

SRF 2017

Regie: Rego Ott
Tontechnik: Basil Kneubühler

Mit:
Elisa Plüss, Hanspeter Müller-Drosssaart

Letzte Chance – oder: Reifeprüfung 2.0

Ursendung im Radio: 19.06.2017

Download bei SRF ab 19.06.2017


Sherlock Holmes Chronicles (40) Der Detektiv auf dem Sterbebett - Winterzeit 2017
Sherlock Holmes Chronicles (40) Der Detektiv auf dem Sterbebett – Winterzeit 2017

Winterzeit 2017

Die Reihe SHERLOCK HOLMES CHRONICLES wurde im April 2012 mit der Folge „Die Moriarty-Lüge“ gestartet. Dieser erste Fall entstand nach einem beim BLITZ-Verlag erschienenen Roman des 1948 in Steyr (Österreich) geborenen Schriftstellers J.J. Preyer. Für die Titelrolle konnte der bekannte Synchronsprecher Till Hagen (feste Synchronstimme vom zweimaligen Oscar-Preisträger Kevin Spacey) gewonnen werden. Seinen Sidekick Dr. Watson spricht der erfahrene Kölner Schauspieler und Hörbuch-Interpret (u.a. Perry Rhodan) Tom Jacobs.

Veröffentlichung: 23.06.2017


The Golden Age. Als Hip-Hop seine Unschuld verlor (Heiko Behr) WDR 2014
The Golden Age. Als Hip-Hop seine Unschuld verlor (Heiko Behr) WDR 2014

WDR 2014

Regie: Matthias Kapohl

Mit:
Interviews mit Snoop Dogg, Ice Cube, Wu-Tang Clan, 50 Cent, Danny Brown, Naughty by Nature, Digable Planets, Redman, u. v. a.

Am 9. März 1997 wurde Notorious B.I.G. von Unbekannten erschossen. Nur ein halbes Jahr nach der Ermordung von Tupac Shakur. Es war ein gewaltsamer Endpunkt. Das Ende einer Zeit, die bis heute als „The Golden Age“ bzw. das „Goldene Zeitalter“ des Hip-Hop gilt. Nie war Hip-Hop so innovativ, so ambitioniert und so unterschiedlich. Nie war Hip-Hop so gut. Was also war passiert? Was hatte sich verändert? Eine Spurensuche von New York bis an die Westküste. Von Public Enemy, den politischen Intellektuellen, über die verspielten De La Soul und A Tribe Called Quest, hin zu den Gangster-Rappern von N.W.A. Von den Sexraps der 2 Live Crew über den Neo-Funk von EPMD zu den Mainstream-Reimereien eines MC Hammer. Eine Reise durch eine Zeit, in der Hip-Hop noch alles sein durfte. Bis die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwammen und aus fiktiven Texten über Blut und Tod zwei reale Morde wurden.

Ursendung im Radio: 17.11.2014

Download im WDR Hörspielspeicher ab 20.06.2017


Theodor Storm - Die große Hörspiel-Edition (Theodor Storm) der hörverlag 2017
Theodor Storm – Die große Hörspiel-Edition (Theodor Storm) der hörverlag 2017

der hörverlag 2017

Peitschende Winde, tosende Wellen, raue, dennoch verletzliche Menschen. Der Meister des deutschen Realismus, Theodor Storm (1817–1888), hatte ein besonderes Auge für die Landschaft und die Bewohner der norddeutschen Provinz. Wie keinem anderen gelang es ihm, deren sanfte wie dunkle Seite in seinen Novellen und Märchen einzufangen. Sei es „Der Schimmelreiter“ – die düstere Geschichte um den Deichgrafen Hauke Haien –, der lieblich- traurige „Pole Poppenspäler“ oder das mystisch-enthobene Märchen „Die Regentrude“. Klassiker, die es in dieser Sammlung der großer Hörspiele neu zu entdecken gilt.

Enthält die Hörspiele:


 

Pole Poppenspäler (Theodor Storm) BR 1954

BR 1954

Regie: Heinz-Günter Stamm

Bearbeitung: Friedrich Forster
Musik: Bernhard Eichhorn

Mit:
Max Eckard, Jürgen Miksch, Claus Biederstaedt, Ursula Traun, Michl Lang, Maria Stadler, Adele Hoffmann, Christine Kaufmann, Liane Kopf, Paul Bildt, Carl Simon, Wolfgang Büttner, Kurt Stieler, Klaus W. Krause, Toni Treutler, Rudolf Reiff, Georg Lehn, Alois Maria Giani, Alfred Menhart, Marianne Brandt, Robert Michal, Hans Herrmann-Schaufuß, Reinhard Lenz

Die Geschichte von dem Knaben, der den Spitznamen Pole Poppenspäler bekommt, weil er von der Begegnung mit der Zauberwelt der Marionetten so ungeheuer beeindruckt ist, gehört mit zu den reizendsten Novellen der deutschen Literatur. Aus der Spielgemeinschaft mit dem schüchternen Puppenspielermädchen Lisei wird später die große lebensbestimmende Liebe des jungen Mannes, der im Widerstreit zwischen Sehnsucht und Beruf lange nach dem rechten Weg suchen muß.

Ursendung im Radio: 19.10.1954


 

Im Nachbarhause links (Theodor Storm) SFB 1976

SFB 1976

Regie: Siegfried Niemann

Bearbeitung: Claus B. Maier
Regieassistenz: Udo Köhler
Ton: Heinz Schüler
Schnitt: Uschi Schreiber
Mit:
Edith Robbers, Jürgen Thormann, Heinz Giese, Renate Danz, Gisela Fritsch, Heinz Rabe, Albert Venohr, Anneliese Würz, Micaela Pfeiffer, Wanda Bräuninger

Der Erzähler, ein Stadtsekretär, wird in seinen Heimatstadt versetzt. „Im Nachbarhause links“ wohnt eine Dame, die sich fast vollständig von der Umgebung zurückgezogen hat. Doch durch einen einen zufälligen Blickkontakt wächst zwischen den beiden Vertrauen. Nach und nach erfährt der Stadsekretär ihre Geschichte – und wie seine eigene damit verknüpft ist.

Ursendung im Radio: 15.01.1976


 

Carsten Curator (Theodor Storm) SFB 1976

SFB 1976

Regie: Siegfried Niemann
Bearbeitung: Claus B. Maier
Regieassistenz: Udo Köhler
Ton: Günther Genz
Schnitt: Ingeborg Richert, Waltraud Fricke

Mit Wilhelm Borchert, Bernhard Minetti, Horst Bollmann, Ursula Krieg, Beate Menner, Christian Brückner, Uta Hallant, Max Grothusen, Heinz Rabe, Micaela Pfeiffer, Manfred Grote, Gerd Hotenau, Hans Mahlau, Albert Venohr

Carsten Carstens, Vermögensverwalter in einem kleinen holsteinischen Dorf, ist ein Curator, ein Ratgeber und Helfer seiner Mitbürger in Justiz- und Geldangelegenheiten. Einmal in seinem Leben tut er etwas Leichtsinniges – er heiratet eine viel zu junge und etwas leichtlebige Frau, Auch mit dem Sohn Heinrich, der aus dieser Ehe stammt, hat Carstens keine rechte Freude. Er ist ein ewiger Träumer und Pläneschmied, für dessen unüberlegte finanzielle Ausgaben der Vater immer wieder einstehen muß. Daran ändert sicha uch nichts, als Heinrich in Hamburg ein eigenes Geschäft eröffnet. Bald wachsen ihm die Schulden über den Kopf und erneut soll ihn der Vater von den drohenden Verpflichtungen befreien.

Ursendung im Radio: 20.11.1976


 

Der Schimmelreiter (Theodor Storm) Rundfunk der DDR 1986

Rundfunk der DDR 1986

Regie: Werner Buhss

Bearbeitung: Werner Buhss
Dramaturgie: Helga Pfaff
Musik: Wolfram Bodag

Mit:
Michael Schweighöfer, Dagmar Manzel, Stefan Lisewski, Günter Zschäckel, Herbert Olschok, Erik S. Klein, Margit Bendokat, Hans Joachim Hegewald, Jan Spitzer, Detlef Witte, Frank Lienert, Alexandra Preußer, Günter Margo, Arno Wyzniewski, Wolfgang Brunecker, Horst Lewinski, Günter Sonnenberg, Thomas Wolf, Gunnar Helm

Dort, wo heute Windenergieräder Schatten in die Landschaft werfen, siedelte Theodor Storm im 18. Jahrhundert eine Novelle zwischen heidnischem Aberglauben, gesellschaftlichen Machtspielen, Naturgewalt und dessen Bändigung, seinen „Schimmelreiter“ an. Ein „gespenstischer Reiter“ erscheint in dieser berühmten Novelle den Einwohnern und Reisenden Nordfrieslands. Ein Zeichen für Gefahr, für drohendes Unheil, munkelt man – ein Zeichen für Gottversuchen. Hauke Haien und Ole Peters sind Gegenspieler und buhlen um das einflussreiche Amt des Deichgrafen, das nach der Tradition „natürlich“ nur dem reichsten Grundbesitzer zusteht, keinem Emporkömmling. Hauke Haien gelingt es mit Hilfe seiner zukünftigen Frau, dieses Amt zu erlangen. Von nun an ist er zu erleben in der Rolle eines visionären, ambivalent-heroischen Mannes, einzig seinen innovativen Ideen verpflichtet. Sein Widerpart, Ole, ist geleitet von tradierten Standesinteressen und weiß damit das Volk auf seiner Seite.

Ursendung im Radio: 25.01.1986


 

Die Regentrude (Theodor Storm) Rundfunk der DDR 1989

Rundfunk der DDR 1989

Regie: Angelika Perl, Heide Schwochow
Bearbeitung: Elisabeth Panknin
Dramaturgie: Rainer Schwochow
Musik: Hermann Naehring

Mit Anette Straube, Jörg Schüttauf, Petra Kelling, Martin Seifert, Jutta Wachowiak, Dietrich Körner

Maren und Andres lieben sich wie die zwei berühmten Königskinder. Ihr Wassergraben ist die Dürre, die das Land heimsucht. Und obwohl bzw. gerade weil sie und ihr Vater die besseren Karten in der Hand haben, will sich das Glück wenden für ihre Liebe zu Andres. Denn diese Liebe kann nur stark werden, wenn beide gleiche Chancen haben. Deshalb macht sie sich mit Andres auf den Weg, die Regentrude zu wecken.

Ursendung im Radio: 04.08.1989


hoerspielTIPPs.net:
Zu „Pole Poppenspäler“:

Um diese Geschichte Storms habe ich – warum auch immer – bislang einen Bogen gemacht. Vielleicht, weil sie weniger von dem mir geliebten norddeutschen Flair versprach. Tatsächlich liegt das Besondere hier in der großartig erzählten Liebesgeschichte zwischen Paul und Lisey, die – trotz aller torpedierenden Schwierigkeiten – eine mehr als glückliche Ehe führen. Im Rückblick am Tag der Silberhochzeit erfahren wir von dieser besonderen Beziehung. Dabei stehen ihre zwei Begegnungen im Mittelpunkt. Im Kinderalter treffen sie sich, als Lisey mit ihrer Familie ein Gastspiel mit deren Puppenbühne in Pauls Heimatstadt geben. Paul ist fasziniert von den Figuren und entwickelt eine freundschaftliches Band zu Lisey. Dieses zerreist zunächst, als ihre Familie weiterzieht. Erst später – in seiner Gesellenzeit in Süddeutschland – trifft er sie wieder. Zu diesem Zeitpunkt steht sie vor großen Problemen, die Paul aber lösen kann. Sie beschließen zusammenzubleiben und in seine Heimat zurückzukehren. Auch ihr Vater schließt sich an und gibt das Leben als fahrender Puppenspieler auf. Die Aufgabe des eigenen Lebens und die Schwierigkeiten der Integration eines fremden Lebensstils sind die zentralen Aspekte, die allerdings nur bedingt Raum bekommen. Das passt aber ins Bild, denn der Rückblick auf das eigene Leben fällt trotz dieser Widrigkeiten positiv aus und so ist es konsequent, die Tragik nur in dieser angenehmen Dosis einzubinden.
Diese sehr gelungene Mischung, die auch im Spiel der Akteure gut wiedergegeben wird, sorgt dafür, dass dieses Hörspiel den Hörer berührt. Die leichte Patina, die das Hörspiel altersbedingt hat, macht es nur noch zauberhafter.

Zu „Im Nachbarhause links“:

Der eher unbekannte Geschichte von Theodor Storm hat sich der SFB im Jahre 1976 angenommen. Im Mittelpunkt steht der namenlose Erzähler, dem hier Jürgen Thormann seine Stimme leiht. Fast als Monolog, nur mit kleinen Spielszenen unterbrochen, wird der Text nahe am Original transportiert. Trotzdem wirkt die Geschichte dank Thormann lebendig. Der entscheidende Twist der Handlung lässt sich dem Hörer nur schwer verstecken, ihn überrascht dies daher weniger, als den Protagonisten selbst. Dennoch funktioniert das Hörspiel auch ohne diesen Überraschungseffekt. Das liegt auch an der sehr interessanten Figur der Nachbarin, deren Handeln allen rätselhaft ist und das auch dem Hörer am Ende noch ein paar Fragen übrig lässt. Das Hörspiel fasziniert mit seiner Tragik und dem ungewohnten Ende und dürfte bei vielen Hörern lange nachwirken.

Zu „Carsten Curator“:

Carsten Carstens ist Kurator und als solcher sehr angesehen. Aus einer kurzen Ehe entstammt sein Sohn Heinrich, der ihm viel Kummer macht. Er ist in Bezug auf Geld das genaue Gegenteil seines Vaters. Da wo dieser spart, wirft er es aus dem Fenster, da wo der Vater vorsichtig ist, springt er beherzt in dubiose Geschäfte. Immer wieder muss Carsten seinem Sohn aus der Klemme helfen, immer wieder wird die Vater-Sohn-Beziehung harten Proben unterzogen – der Vater bleibt ihm jedoch immer treu. Selbst als es für Carsten selbst finanziell schwierig wird und auch noch ihm wertvolle Menschen mit in den Ruin gezogen werden, hält das Band – bis zum bitteren Ende.
Das Hörspiel wird sehr erzählerlastig präsentiert. Es wirkt, da der Erzähler außerhalb der Handlung steht, weniger als Hörspiel, denn als inszenierte Lesung. Die kurzen Sequenzen, die allerdings sehr gut gespielt werden, mildern den Eindruck kaum.
Diese Geschichte Storms hat wieder viel Tragik und wenig Hoffnungsfrohes, bietet dafür aber auch wieder einen interessante Geschichte mit einer beachtlichen Figur in ihrer Mitte.

Zu „Der Schimmelreiter“:

„Der Schimmelreiter“ gehört aufgrund seiner spröden Figuren zu meinen Lieblingsgeschichten. Werner Buhss, der für Bearbeitung und Inszenierung verantwortlich zeichnete, habe ich auch schon mehrfach für sein gutes Händchen, norddeutsche Geschichten füs Ohr zu komponieren, loben dürfen. Vielleicht war meine Erwartungshaltung zu hoch, vielleicht hatte es die Produktion auch schwer, weil die dreißig Jahre jüngere Fassung von Titania Medien, die ich vor zwei Jahren hören durfte, schon einen sehr guten sehr guten Eindruck hinterlassen hat, aber diese Umsetzung hat mich nur bedingt überzeugt. Obwohl sie auch mit einer Spielzeit von 90 Minuten daherkommt, wirkt diese Produktion etwas unvollständig. Die Schwerpunkte, die Buhss wählt, erklären das Werden Hauke Haiens meines Erachtens nicht ausreichend. Damit wirkt das Glanze etwas unfertig und ist am Ende nur bedingt schlüssig.
Die Umsetzung wirkt dazu auch merkwürdig sperrig. Man spart – nicht ungewöhlich für eine Rundfunk der DDR-Produktion – mit Kulissen und Atmosphären. Dafür setzt man ungewöhnlich lange Pausen, die den Erzählfluss immer wieder ins Stocken geraten lassen.

Schade, die Rahmenbedingungen – Tolle Geschichte, vielversprechender Bearbeiter und Regisseur, tolle Sprecher – deuteten auf eine großartige Produktion hin, das Ergebnis bleibt leider hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Zu „Die Regentrude“:

Mit der „Regentrude“ hat der Rundfunk der DDR sich einem Märchen angenommen, dass man allerdings nicht in der großen und langen Tradition des Kinderhörspiels des Senders inszeniert, sondern einen sehr künstlerischen und fürs erwachsene Ohr passenden Anstrich verleiht. Man lässt die Figuren in einer sehr überzogenen Theatralik agieren, die diese kurze Erzählung sehr prägnant machen. Meinen Geschmack trifft man damit leider überhaupt nicht. Es klingt, als wolle man der eher einfachen Geschichte durch dieses betonte Spiel eine besondere Bedeutung und Lesart mitgeben. Ob man hier tatsächlich mehr erreicht, als mit einer lebensnäheren Inszenierung, wage ich zu bezweifeln.
Schade, hier wäre weniger vermutlich mehr gewesen.

Veröffentlichung: 19.06.2017


Tony Ballard (28) Der Teufel führt Regie - Dreamland Productions 2017
Tony Ballard (28) Der Teufel führt Regie – Dreamland Productions 2017

Dreamland Productions 2017

Atax, die Seele des Teufels, hatte vom Filmvorführer Larry Bloom Besitz ergriffen, der in einem Kinocenter auf dem Broadway arbeitete, in dem ein äußerst erfolgreicher Horrorfilm namens Ich, der Werwolf in atemberaubendem 3D lief. Noch war alles nur ein Film, aber so sollte es nicht bleiben. Bald würde der Vollmond aufgehen, die Nacht für Werwölfe würde anbrechen. Und dann sollte das Grauen zuschlagen. Aus dem Film, der erfundenen Geschichte, würde schreckliche Realität werden. Atax wollte mit seiner starken Magie ein Höllenepos schaffen, das den Kinosaal sprengte.

Veröffentlichung: 23.06.2017


Wayne McLair (4) Die Stimme - maritim 2017
Wayne McLair (4) Die Stimme – maritim 2017

maritim 2017

Regie: Paul Burghardt

Mit:
Erzähler : Felix Würgler
Wayne McLair: Paul Burghardt
Aidan Quinn: Thomas Kramer
Isabelle Chevalier: Tanja Niehoff
Caitlinn Brown: Tanya Kahana
Molly Bailey: Katja Brügger
Inspector Arthur O’Neill: Roman Ewert
Sir Arnold Henderson: Michael Gerdes
Constable Robert Johnson: Robert Kerick
Constable Christina Lewry: Vanida Karun
Arty Morty: Christian Michalak
Eve Crompton: Marie Burghardt
David Crompton: Sven Matthias
Die Stimme: Jan Schröder
Henri: Martin Sabel
Beccy & Becca: Franciska Friede
Moe: Matthias Ubert
Handlanger 1: Pascal Runge
Handlanger 2: Marco Schmidt
Teefrau: Marion Gretchen Schmitz
Lord Radford: Patrick Steiner
Kellner: Marcel Ellerbrok
Penny Powers: Ina Burkardt

Smokestack – Das Reich des Mechanistenführers Solomon Crompton und zugleich Ziel des charmanten Meisterdiebs Wayne McLair. Mitten in dieser Maschinenfeste liegt ein Schatz, den der Gentlemangauner zu bergen gedenkt. Das ist jedoch leichter gesagt, als getan! Smokestack hat seine eigenen Sicherheitssysteme und McLair merkt schnell, dass er Hilfe braucht. Und die kann ihm nur jemand geben, der selbst keinen Namen hat. Man nennt ihn nur: die Stimme…

Veröffentlichung: 23.06.2017


Eine Übersicht über die kommenden Hörspielveröffentlichungen findet ihr hier.

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