„Illegale Helfer“ erhält den Robert Geisendörfer Preis

Robert Geisendörfer Preis; Bild: http://www.robert-geisendoerfer-preis.deDen Robert Geisendörfer Preis, der Medienpreis der evangelischen Kirch, erhalten in der Kategorie Hörfunk die Autorin Maxi Obexer und Regisseur Martin Zylka für das WDR3-Hörspiel „Illegale Helfer“.

Für die Jury ist das Hörspiel „ein wichtiges Stück zur richtigen Zeit, das grundlegende moralische Fragen aufwirft.“ Es fordere zum Nachdenken darüber auf, was Mitmenschlichkeit sei und welche Konsequenzen sie haben könne. „Illegale Helfer“ erzählt von Menschen, die sich in der Grauzone der Legalität bewegen: Sie sind Ärzte, Richter, Sozialarbeiter oder Studenten und helfen Flüchtlingen und Migranten ohne legalen Status, retten sie vor der Abschiebung, bieten Schutz und Unterkunft. Einige von ihnen sind dadurch schon mehrfach straffällig geworden; andere riskieren ihren Beruf und Status.

Der Medienpreis der Evangelischen Kirche wird am 12. Oktober 2016 im Rahmen des 4. Evangelischen Medienkongresses in Kooperation mit dem NDR in Hamburg überreicht.

Der Robert-Geisendörfer-Preis wird seit 1983 alljährlich für herausragende publizistische Leistungen im deutschen TV und Radio verliehen. In jeder Kategorie werden zwei Produktionen ausgezeichnet, die „das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen, Völkern und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen.“ Die Auszeichnung ist jeweils mit 5000 Euro dotiert.

 

Illegale Helfer (Maxi Obexer) WDR 2015Das Hörspiel „Illegale Helfer“ steht derzeit noch im WDR-Hörspielspeicher zum Download zur Verfügung.

 

 

 


Illegale Helfer (Maxi Obexer) WDR 2015

WDR 2015

Regie: Martin Zylka


Martin Brambach; Bild: WDR/Sibylle Anneck

Sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft – Ärzte, Richter, Sozialarbeiter, Studenten. Aber was sie tun, bringt sie an den Rand der Illegalität. Und manchmal darüber hinaus. Dabei wollen sie nur eins: helfen.
Sie helfen Flüchtlingen und Migranten ohne legalen Status. Sie retten sie vor der Abschiebung, bieten Schutz und Unterkunft. Oder sie bringen sie über die Grenze, wenn alle anderen Wege ausgeschöpft sind. Einige von ihnen sind dadurch schon mehrfach straffällig geworden, andere riskieren ihren Beruf und Status. Denn diese Hilfe steht oft im Widerspruch zur Rechtslage. „Illegale Helfer“ basiert auf den Erzählungen und Berichten von Menschen, die diese Risiken eingehen, weil sie nicht anders können. Und weil sie etwas anderes wollen – etwas anderes als eine Gesellschaft, in der menschliche Unterstützung eine Straftat werden kann.

Vorstellung im OhrCast


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