Die Hörspielneuheiten: Anna Marx, H.P.Lovecraft, Edgar Wallace und mehr

screenshotDie Hörspielneuheiten der letzten Woche. Neben den Neuheiten im Handel findet ihr hier auch die aktuellen Hörspiele zum (kostenlosen) Download.

Bitte beachtet, dass Letztgenannte zum Teil nur befristet zur Verfügung stehen.

39 ( Achim Fell, Martin Ganteföhr und Tim Staffel - Entwicklung: Dear Reality und redPlant) WDR 201539 ( Achim Fell, Martin Ganteföhr und Tim Staffel – Entwicklung: Dear Reality und redPlant) WDR 2015

WDR 2015

Regie: Martin Zylka und Achim Fell

Mit:
Hannay: Roman Knizka
Annie: Alexandra Henkel
Dorit: Katharina Schmalenberg
Jason: Maximilian von Pufendorf
Murray: Arnd Klawitter
Fiennes: Robert Dölle
Dr. Caine: Martin Bross
Ellen: Edda Fischer
Melvin: Bruno Winzen
Andrew: Jakob Roden
Diplomat: Hans-Peter Deppe
Polizist: Arved Birnbaum
Craig: Sven Seeburg
Kartendealer: Jürgen Rißmann
Jenkins: Karin Buchali
Weston: Sascha Tschorn
Westwood: Wolfgang Rüter
Barman / Taxifahrer: Udo Schenk
Steve: Daniel Wiemer
Taxifahrer: Roland Jankowsky
Selim / Hannay als Kind: Leopold Jahn
Farouk: Sabiullah Anwar
Sefiya: Mareika Hein
Pilot / TV-Sprecher: Joachen Kolenda
Bordschütze / TV-Sprecher: Simon Roden
MacLeod: Ludger Burmann
KB Jakob Roden: Simon Roden
Frau: Sigrid Burkholder
Mann: Hüseyin Michael Cirpici

(Roman Knizka; Bild: WDR/Roman Podeszwa)
Richard Hannay erwacht im Krankenhaus aus dem Koma. Mit einer Kugel im Kopf. Wer hat auf ihn geschossen? Und warum? Die Suche nach Antworten führt in eine geheimnisvolle Welt zwischen Erinnerung und bedrohlicher Realität. Sie wird zu einem Wettlauf um Leben und Tod.

Im Radio folgt der Hörer einem mysteriösen Thriller. In der App navigiert der Nutzer per Touch durch die Handlung, kann neue Ebenen der Geschichte erschließen und weitere Puzzleteile zusammenfügen, um dem Geheimnis der Geschichte auf die Spur zu kommen.

39 – die HörSpiel App ist seit Ende Januar 2015 für Android und iOS kostenlos in den App-Stores erhältlich.

Vorstellung im OhrCast


Ausbrennen (Luise Vogt) SWR 2013Ausbrennen (Luise Vogt) SWR 2013

SWR 2013

Regie: Luise Vogt

Musik: Björn SC Deigner

Mit:
Luise Voigt, Börn Deigner, Wolfram Sander, Sebastian Schimmel, Katharina Stephan, Hartmut Rosa

(Luise Voigt (Regisseurin), Wolfram Sander, Sebastian Schimmel, Kathrin Stephan, Daniel Franz, Björn SC Deigner (Komponist); Bild: SWR / Frank Stiller)
„Wir sind brennende Arbeiter. In unseren Berufen sind wir mit unserer ganzen Persönlichkeit gefragt. Wir können uns mit unserem Beruf und mit unseren Produkten identifizieren. Wir sind motiviert. Das macht uns kreativ. Ich begebe mich als Persönlichkeit auf den Markt. Ist meine Persönlichkeit eine attraktive Ware? Werde ich nachgefragt?

Auf mich fällt nicht der Regen,
denn ich bin eingetaucht.
Alles, was wir vermissen,
haben wir gestern noch nicht gebraucht.

Wir sind ausgebrannte Arbeiter. Erschöpft, wund gerieben an den Forderungen an ein unternehmerisches Selbst, wettrennen wir gegen die nahe Enthüllung eines falschen Versprechens: Du bist Deines eigenen Glückes Schmied.“ (Luise Voigt)

Im Zentrum dieser Hörspielperformance steht die Ausbeutung der kreativen Arbeitskraft als selbstbestimmte, als eine, die sich mit Vergnügen aus- und verbrennen lasst. Ein Grundsetting von Sängern, Musikern und Sprechern entwickelt „Arbeiterlieder“ zwischen surrealer und sinnstiftender Utopie, Lustgewinn und Selbstzweifel. Die Erzählungen und Lieder beginnen vordergründig mit „Arbeiterbiografien“ der beteiligten Kunst- und Kulturschaffenden. Sie werden zunehmend durch Fremdbiografien von Personen aus anderen Schichten und Branchen, die auf Interviews basieren, unterwandert. Die Entwürfe und Grenzen der „frei arbeitenden, sich nur ihren eigenen Gesetzen unterwerfenden Geister“ werden in die gesellschaftlichen Koordinaten aufgelöst und in Songs konsumierbar gemacht.


Chicken Highway und drei weitere Hörspiele (Elisabeth Herrmann) NDR / der hörverlag 2016Chicken Highway und drei weitere Hörspiele (Elisabeth Herrmann) NDR / der hörverlag 2016

NDR / der hörverlag 2016

Regie: Sven Stricker

Musik: Jan Peter Pflug

Mit:
Martin Reinke, Sandra Borgmann u. a.

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: Hauptkommissarin Bettina Breuer ermittelt im LKA 44, ansässig in Hamburg, in allen vier Bundesländern. An ihrer Seite ist der Pianist Jac Garthmann, der für sie als verdeckter Ermittler arbeitet. In diesen vier Kriminalhörspielen geht das ungleiche Duo unter anderem dem Fall eines kurz vor der Jungfernfahrt verschwundenen Schiffsoffiziers nach, untersucht den Raubmord eines dubiosen Kurierfahrers, deckt einen Lebensmittelskandal auf und taucht bei alldem tief in die deutsche Vergangenheit und Gegenwart ein. Wie in ihren Bestsellerromanen so schreibt Elisabeth Herrmann auch hier: fundiert, glaubwürdig und vor allem spannend! Enthält: „Chicken Highway“, „Das Grab der kleinen Vögel“, „Schlick“, „Versunkene Gräber“.

Chicken Highway
Auf seiner Pferdekoppel am Stadtrand Hamburgs wird der Tierarzt Jens Thomas erschlagen aufgefunden. Bettina Breuer übernimmt die Ermittlungen, weil der Name des Toten bereits im Zusammenhang mit illegalen Antibiotika-Lieferungen aus Holland auftauchte. Vor seiner Pensionierung war Thomas lange Jahre als Tierarzt in Niedersachsen tätig – am sogenannten Chicken Highway, der A31 im Emsland. Hier könnte er ein lukratives Zusatzgeschäft betrieben haben. Geplagt von Heuschnupfen macht sich Breuer auf die Reise in die niedersächsische Provinz, wo sie nicht nur Bekanntschaft mit den unerträglichen Zuständen in den Massenzuchtanlagen macht, sondern auch mitten hinein gerät in den erbitterten Streit zwischen deren Verfechtern und ihren militanten Gegnern. Der Fall wird immer komplizierter, „gut“ und „böse“ immer schwerer zu unterscheiden und der mögliche Täterkreis immer größer.

Das Grab der kleinen Vögel
Jac Garthmann privatisiert: In einer Kurklinik, idyllisch am Scharnower See gelegen, muss er nach einer Knieoperation physiotherapeutische Exerzitien betreiben. Unter den Lüstern des Speisesaals, umschwärmt von silbergelockten Damen taucht er ein in eine Zauberberg-Welt mitten im Mecklenburgischen.
Erschüttert wird die Idylle durch den angeblichen Selbstmord einer Patientin. Johanna Regenbacher, 76 Jahre alt, Juwelierswitwe aus Baden-Baden, war eine gut situierte Dame mit erfrischend unkonventionellen Ansichten, Humor und Lebensmut. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum sie sich aus dem dritten Stock gestürzt haben sollte. Allerdings schien sie ein Geheimnis zu hüten. So war sie oft in eine verwunschene Ecke des riesigen Parks entschwunden, wo sich eine merkwürdige Ansammlung winziger Gräber befindet. Eigentlich hatte Jac Garthmann der Polizeiarbeit abgeschworen. Aber der von der örtlichen Polizei schnell als Suizid abgetane Tod weckt bei ihm Gerechtigkeitssinn und Schnüfflerinstinkt. Bei der Wahrheitsfindung kann er auf Bettina Breuers Unterstützung nicht ganz verzichten.

Schlick
Betrauert, ersehnt, angekündigt, verschoben, erwartet … Als das Kreuzfahrtschiff „Shangri- La“ nach zweijähriger Bauzeit die Papenburger Werft verlässt, ist dieser Abschied ein Fest für Hunderttausende. Doch unter den jubelnden Anwesenden sind auch einige, die gar nicht glücklich sind. Der erste Offizier des Schiffes verschwindet spurlos. Kriminalhauptkommissarin Bettina Breuer, die – von einer Freundin eingeladen – die Jungfernfahrt mitmachen wollte, lässt sich in den Fall verwickeln und ermittelt gegen die Zeit. Auch Jac Garthmann, ihr verdeckter Ermittler, wird an Bord tätig. Denn so mancher Abschied hat Spuren hinterlassen, die so schnell verschwinden wie Steine in Schlick…

Versunkene Gräber
Der Hamburger Kurierunternehmer Sigmar Schwerdtfeger wird tot an der Steilküste von Ückeritz/Usedom entdeckt. Alles weist auf einen Raubmord hin, denn Schwerdtfeger hatte viel Geld bei sich. Zu simpel, denkt Bettina Breuer vom LKA Hamburg. Sie hat den Mann schon länger im Visier. Das Geld war schwarz, eingenommen durch Kurierfahrten für die Zigarettenmafia. Sie ahnt, daß noch mehr im Spiel sein muß als Geldwäsche, junge polnische Frauen und Immobilienspekulationen. Die Spur führt über die Grenze nach Polen. Dorthin, wo sich die Schicksale von Täter und Opfer gekreuzt haben müssen. Und tief hinein in die Geschichte von Flucht, Umsiedlung und Neuanfang.


Der veruntreute Himmel (Franz Werfel) SWF 1958 / SWR 2016Der veruntreute Himmel (Franz Werfel) SWF 1958 / SWR 2016

SWF 1958 / SWR 2016

Die Hauptfigur des Werkes ist Teta Linek, eine alte Magd. Ihr Leben lang hat sie mit unermüdlichem Fleiß und in steter Hingabe ihrer Herrschaft gedient. Der einzige Mensch mit dem sich die einsame Frau verbunden fühlt, ist ihr Neffe Mojmir. Jahrzehntelang schickt ihm Teta einen großen Teil ihres mühsam verdienten Lohns, damit der Frühwaise die Schule besuchen, Theologie studieren und Pfarrer werden kann. Diese Handlungsweise, nach außen hin ein Zeugnis uneigennütziger Liebe, ist in Wirklichkeit nicht frei von Berechnung. Teta möchte nach ihrem Tod, vor dem sie trotz echter Frömmigkeit große Furcht empfindet, einen verlässlichen Fürsprecher auf Erden zurücklassen. Als Geistlicher wird Mojmir, so glaubt sie, ihr einmal den Weg zur ewigen Seeligkeit leichter machen können.


Die empfindsame Reise (Laurence Sterne) SDR 1952 / SWR 2016Die empfindsame Reise (Laurence Sterne) SDR 1952 / SWR 2016

SDR 1952 / SWR 2016

Regie: Peter Ebert

Bearbeitung: Wolfgang Nied
Mit:
Kurt Haars, Walter Thurau, Curt Condé, Hans Rusch, Marianne Simon, Hildegard Gehri, Walter Kottenkamp, Ingeborg Niepage, Uta Rücker, Hans Günther Gromball, Renate Junker, Günther Willmann

Sternes Reisebericht ist ein Hymnus auf das alte, das romantische Frankreich, angestimmt von dem aus „Tristram Shandy“ vertrauten Landpfarrer Yorick. Vordergründig die Beschreibung einer Reise von Calais über Amiens, Paris, Moulins nach Lyon, entspricht „A Sentimental Journey“ doch keineswegs den herkömmlichen Reiseberichten. Denn dem Autor geht es nicht um die Schilderung äußerer Eindrücke und Erlebnisse, sondern um deren Spiegelung in der Seele, in der Empfindung des zugleich naiven und sensiblen „Narren“ Yorick. (Nach Kindlers Neuem Literaturlexikon)


Die Zirkus-Falle (Markus Topf) Pollution Police 2016Die Zirkus-Falle (Markus Topf) Pollution Police 2016

Pollution Police 2016

Mit:
Daniel Käser, Patrick Bartsch, Julia Fölster u.v.a.

Leider liegen uns hierzu noch keine Angaben zum Inhalt vor


Dreamland Grusel (25) In den Fängen des Todes - Dreamland Productions 2016Dreamland Grusel (25) In den Fängen des Todes – Dreamland Productions 2016

Dreamland Productions 2016

Eigentlich wollte der ehemalige Scotland Yard Beamte Sir John Williams nur seinen Lebensabend genießen. Als sich eine Reihe mysteriöser Todesfälle in der exklusiven Seniorenresidenz Seelenfrieden ereignen und auch sein Schachpartner Larry unter geheimnisvollen Umständen verschwindet, macht er sich zusammen mit seinem Freund Kurt Wagner daran, die Vorkommnisse auf eigene Faust aufzuklären. Doch die beiden rüstigen Senioren ahnen nicht, welch eine tödliche Gefahr auf sie wartet und schon bald, befinden auch sie sich… In den Fängen des Todes!


Edgar Wallace (1) Der Zinker - Maritim 198? / 2016Edgar Wallace (1) Der Zinker – Maritim 198? / 2016

Maritim 198? / 2016

Regie: Hans Joachim Herwald

Hörspiel nach dem gleichnamigen Buch von Edgar Wallace

Vorstellung im OhrCast


Edgar Wallace (2) Der Frosch mit der Maske - Maritim 198? / 2016Edgar Wallace (2) Der Frosch mit der Maske – Maritim 198? / 2016

Maritim 198? / 2016

Regie: Hans Joachim Herwald

Hörspiel nach dem gleichnamigen Buch von Edgar Wallace

Vorstellung im OhrCast


Gespenster-Krimi (9) Tempel der Dämonen - Contendo Media / Audionarchie 2016Gespenster-Krimi (9) Tempel der Dämonen – Contendo Media / Audionarchie 2016

Contendo Media / Audionarchie 2016

Bearbeitung: Markus Topf

Eigentlich sind die Amerikaner Harry Bannister, Helm Trigger und Sue Clayton für eine langweilige Reportage nach Indien gereist. Vor Ort werden sie jedoch schnell mit übernatürlichen Ereignissen konfrontiert, die sie mehr als einmal an ihrem Verstand zweifeln lassen. All das steht scheinbar mit dem geheimnisvollen Sektenführer Bhaktivad Carradesch in Verbindung, der die Mächte der Finsternis heraufbeschwört. Um seine finsteren Pläne zu vereiteln, müssen sich Harry und seine Freunde schrecklichen Ungeheuern stellen…


Glasmuschelmusik (Peter Steinbach) WDR 2016Glasmuschelmusik (Peter Steinbach) WDR 2016

WDR 2016

Regie: Claudia Johanna Leist

Musik: Rainer Quade

Mit:
Lisa Kreuzer, Eldrid Fettweis, Glenn Goltz und Lilay Hauser

(Grete (Lisa Kreuzer, vorne) und Maja (Eldrid Fettweis, hinten) im Studio; Bild: WDR/Sibylle Anneck)
Am Strand einer türkischen Insel treffen Grete und Maja aufeinander. Grete lebt dort, alt und erblindet, ohne Wasserleitung und Strom, Maja ist das Kind eines modernen Techno-Komponisten. Es gibt wenig, was die beiden verbindet – sie sind Deutsche.

Die alte Frau und das Kind freunden sich an. Nach und nach erzählt Grete über ihre Vergangenheit in Nazi-Deutschland. Ihr Stiefvater Josef Nadelmann hatte bei den Berliner Philharmonikern unter Wilhelm Furtwängler gespielt, bis er als Jude das Orchester hatte verlassen müssen. Grete konnte sein Cello retten und spielt oft darauf. Sie lebt in der Musik und mag dem Kind nicht alle ihre Geheimnisse anvertrauen.


Kids - Berlin Kreuzberg, 7 Mädchen, 365 Tage (Katrin Moll) SWR / DLR 2014Kids – Berlin Kreuzberg, 7 Mädchen, 365 Tage Teil 2 (Katrin Moll) SWR / DLR 2014

SWR / DLR 2014

Regie: Katrin Moll

Berlin – eine Großstadt mit rund 3 Millionen Einwohnern aus mehr als 180 Nationen. In den Bezirken Kreuzberg, Neukölln und Wedding leben Deutsche neben Türken, Kurden, Afrikanern, Libanesen und Palästinensern. Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen sitzen in der Schule nebeneinander. Die Nachmittage verbringen die Kids in ihrem Bezirk. Sie treffen sich in Einkaufszentren, Imbissbuden und Jugendtheaterclubs. Im Sommer ziehen sie durch die Straßen, Cliquen von Freundinnen: Jamila und Adyan, Manuela und Hanan, Daliah und Sinem & Sinem.

Sinem K. ist Kurdin, Sinem Y. Türkin und sie sind beste Freundinnen. Jamila stammt aus Ägypten, Hanan aus Palästina. Dahlia und Adyan kommen beide aus dem Irak und Manuela aus Ghana.

Die Mädchen sind zwischen vierzehn und sechzehn Jahre alt. Bis auf Manuela haben sie einen moslemischen Hintergrund. Drei Mädchen sind sogenannte
„Kopftuchmädchen“. Sie gehen alle in die 9. Klasse der Hector-Petersen-Gesamtschule in Kreuzberg und wollen nächstes Jahr ihren MSA, den mittleren Schulabschluss, machen. Nicht jede wird ihn schaffen. Und wie geht es dann weiter? Realschulabschluss und Ausbildung, weiter aufs Gymnasium und studieren? Oder Hauptschule und Hartz IV? Eineinhalb Jahre lang begleitet Katrin Moll die Mädchen und dokumentiert mit dem Mikrofon ihre persönliche Entwicklung. Sie nimmt an ihrem Alltag teil, geht mit in die Schule, in den Unterricht, zu wichtigen Terminen, Berufsberatung, erster Job, Schulpraktikum. Sie ist mit ihnen unterwegs beim Shoppen, beim Chillen, beim Theaterspielen und gewinnt Einblicke in ihr familiäres und kulturelles Umfeld. Die Kids sind direkt und völlig unverstellt; ihre raue, aber sehr phantasievolle Sprache steht im Widerspruch zu ihrer eigentlichen Fragilität.


Kleiner Rabe Socke - Alles Bitte-Danke! - Edition Silberfisch 2016Kleiner Rabe Socke – Alles Bitte-Danke! – Edition Silberfisch 2016

Edition Silberfisch 2016

Im brandneuen Hörspiel mit Jan Delay will der kleine Rabe Socke sich auch etwas aus dem Süßigkeiten-Paket von Tante Törtchen aussuchen, und zwar ganz viel und sofort. Aber Hase Löffel lässt ihn nicht. Er soll sich wie alle anderen anstellen und das Zauberwort sagen, damit er etwas bekommt. Das findet Socke erst richtig doof und will sich vordrängeln, aber als er dann selbst aus dem Weg geschubst wird, ist er froh, dass Löffel ihm hilft und ihm sogar das Zauberwort verrät …


Kleiner Rabe Socke - Alles vermurkst! - Edition Silberfisch 2016Kleiner Rabe Socke – Alles vermurkst! – Edition Silberfisch 2016

Edition Silberfisch 2016

Alle sollen mithelfen. Kein Problem für den kleinen Raben Socke, oder? Doch ganz so leicht ist es nicht: Erst lässt er sich ablenken, dann verstrickt er sich mit Frau Dachs in eine Diskussion über richtiges Helfen, stört mit seinem Helfen die anderen und am Ende ist alles vermurkst. Aber Socke gibt nicht auf. Kurzerhand macht er seinen eigenen Helferladen auf und zeigt allen, wie es geht! Rabenstark!

Weitere Geschichten auf dieser CD: In „Alles geheim!“ entdeckt der kleine Rabe Socke eine ganz geheime Kiste vom Schaf. Kaum ist das Schaf weg, nimmt er sich die Kiste vor. Ob Socke das große Geheimnis lüften kann?
In „Alles saust um die Wette!“ ist der kleine Rabe unentbehrlich, denn er ist der flitzeschnelle Sportreporter, und genauso aufgeregt wie die Rennfahrer Stulle und Eddi-Bär.


Kleiner Rabe Socke - Alles verzankt! - Edition Silberfisch 2016Kleiner Rabe Socke – Alles verzankt! – Edition Silberfisch 2016

Edition Silberfisch 2016

Es gibt Ärger! Das Schaf hat allen Freunden vom kleinen Raben Socke genau dasselbe versprochen wie ihm: nämlich dass jeder bestimmen kann, was gespielt wird. Nun schimpfen alle auf den kleinen Raben, der wütend zum Nest zurückfliegt. Aber dann hat Socke eine Idee: Er verkleidet sich und … Mehr wird nicht verraten, aber der kleine Rabe schafft es, dass am Schluss alle zusammen spielen und außerdem ein großes Fest feiern.


König F (Robert Messerli) DRS 1970König F Teil 4/6 (Robert Messerli) DRS 1970

DRS 1970

Regie: Ueli Studer

Musik: Franz David

Mit:
Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.

Während der Fussball-EM blendet das SRF-Hörspiel zurück in jene Zeit, als die Sportart schon König, aber rein businesstechnisch noch mausarm war. Es war die selige Zeit der Amateure. Doch die «Tschütteler» galten bereits als Helden, und die Dramen auf und neben dem Platz waren dieselben wie heute.

Hauptfigur des Hörspiels ist ein junges Spielertalent mit dem schönen Schweizer Namen Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der naive Balltreter mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert. Oder wie es passend zur Ursendung 1970 formuliert wurde: «Er rannte in alle offen stehenden Messer, beging alle Jugendsünden eines zu früh Erfolgreichen, glaubte sich gegen die ihm unangenehmen Einflüsse wehren zu müssen, spielte leichtfertig nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit den ihm zufliegenden weiblichen Sympathien, verärgerte Reporter, Kollegen, Freundinnen, kurz: dieser Toni Tschümperli arbeitete sich nah an den Rand des Abgrunds. Und Toni wäre auch in den Abgrund gestürzt, wenn… ja, wenn er nicht einen Vater von altem Schrot und Korn und einen echten Freund aus der Schulzeit hätte sein eigen nennen dürfen. Die harte Hand des Einen und das unerschütterliche Vertrauen des Andern halfen ihm, sein Tief zu überwinden und als geläuterter Mensch sich dem neuerlichen Erfolg gewachsen zu zeigen.»

Die sechs Folgen dieser Schweizerischen Hörspiel-Saga mit Retro-Charme bieten auch ein Wiederhören mit den Schauspieler-Legenden der damaligen Zeit: Ellen Widmann, Heinrich Gretler, Ruedi Walter und viele andere. Dazu ist der unvergessliche Jean-Pierre Gerwig in seiner Eigenschaft als Fussball-Reporter zu hören. 42548#t=ms


Larry Brent (21) Der Blutsauger von Tahiti - R & B Company 2016Larry Brent (21) Der Blutsauger von Tahiti – R & B Company 2016

R & B Company 2016

Mit:
Larry Brent: Jaron Löwenberg
Iwan Kunaritschew: David Nathan
Morna Ulbranson: Karen Schulz-Vobach
Ansage: Michael Harck
David Gallun / Chronist: Jo Jung
Enio Saluta: Marius Claren
Eve Sanders: Victoria Sturm
Blanche: Uschi Hugo
Jean Purlat: Tim Knauer
Ingrid: Vera Bunk
Mike Holloway: Nils Weyland
Kommissar Taikano: Andreas Wilde
Nouma: Anna Katharina Weyland
Fischer: Wolfgang Strauss
Arzt: Jörg Adae
Monsieur Solier: Helmut Gauss
Radiosprecherin: Alexandra Lange

Nouma sah sich um und wischte sich das nasse Haar aus der Stirn. Saluta blieb lange unter Wasser. Sie bekam es mit der Angst zu tun. Irgendetwas hatte ihn nach unten gezogen! Da sah sie den schemenhaften Schatten neben sich auftauchen. Alles in ihr sträubte sich, als sich etwas wie eine riesige Hand aus dem Wasser erhob. Es waren Fangarmen und dann… dann erblickte sie das tödliche Grauen!
Top-Agent Larry Brent nimmt die heiße Spur auf! Wird er das Rätsel um die Blutsauger von Tahiti auflösen können oder wird er auch ein Opfer des Bösen?


Lysistrate (Aristophanes) SDR 1961 / SWR 2016Lysistrate (Aristophanes) SDR 1961 / SWR 2016

SDR 1961 / SWR 2016

Regie: Walter Knaus

Bearbeitung: Wolfgang Schdewaldt, Walter Knaus
Übersetzung: Wolfgang Schadewaldt
Mit:
Wolfgang Schadewaldt, Martha Wallner, Evelyn Matzura, Gertrud Kückelmann, Anneliese Betschart u. v. a.

Die Komödien des Aristophanes gehören in die Blütezeit der griechischen Klassik an der Wende vom 5. zum 4. Jahrhundert. Der beißende Spötter der Athener liefert darin Zeitkritik allerersten Ranges, die in machen Werken noch bis in unsere Zeit trifft. Das Stück „Lysistrate“ inszeniert in erotischer und politischer Freiheit einen Aufstand von Athener Frauen gegen eine Männerwelt, die ewig Krieg führt. Unter Anführung der jungen Lysistrate verweigern die Frauen ihren Männern solange jede Gunst, bis endlich Frieden geschlossen ist.


Mark Brandis: Raumkadett (9) Endstation Pallas - Folgenreich 2016Mark Brandis: Raumkadett (9) Endstation Pallas – Folgenreich 2016

Folgenreich 2016

Mark Brandis und Rodrigo Rojas sind zum Dienst auf einer verlassenen Raumstation im Inneren des Asteroiden Pallas abgestellt. Als beide sich bereits an die langweilige Routine gewöhnt haben, lässt ein vermeintlicher Republikenangriff auf die afrikanische Stadt Nairobi und JUSTITIA bei Mark alle Alarmglocken läuten. Sind Attentäter vielleicht schon unterwegs, um ihn als Augenzeugen des Mordes an Präsident Bähler zu beseitigen? Den beiden Raumkadetten bleibt nur wenig Zeit, um sich auf alle Möglichkeiten vorzubereiten …


Normalverdiener (Kathrin Röggla) BR 2016Normalverdiener (Kathrin Röggla) BR 2016

BR 2016

Regie: Leopold von Verschuer

Musik: Bo West

Mit:
Martin Engler, Leslie Malton, Verena Unbehaun, Severin von Hoensbroech, Cornelius Schwelm, Heike Scholz, Georg Scharegg, Ulrich Peltzer und Tony de Maeyer

Sie sind Architekten, Unternehmer, Lebenskünstler oder Bankrotteure. Sie stehen im Leben, manchmal daneben, wissen um die Anforderungen des Alltags und um ihre verlorenen Ideale. Sie sind Großstädter mit mehr oder weniger intakten Erwerbsbiographien. Karsten und Sandra, Tine und Normann, Sven, Johannes, Ueli oder Gebhart. Und so heterogen ihre Werdegänge sind, so unterschiedlich ihre Geschichten sich anhören, eines schweißt sie zusammen: sie sind anders als ER, der alte Freund, der es inzwischen zu sehr viel Geld gebracht und jetzt eine Einladung ausgesprochen hat. Für ein paar Tage soll es in seinem luxuriösen Ferienressort zum Wiedersehen kommen. Eine Gelegenheit, die sie, die Normalverdiener, einfach nicht ausschlagen können. Und die Chance, sich diese Welt der spekulativen Großgeschäfte, des Luxus und des unstillbaren Narzissmus einmal aus der Nähe anzusehen. Doch anders als erwartet bleibt der großzügige Gastgeber meistens abwesend. Er entzieht sich den Freunden, denen so nichts anderes übrig bleibt als über ihn zu reden und dabei vor allem sehr viel von sich selbst zu verraten. Die behauptete Distanz zum größenwahnsinnigen Geschäftsmann wird in ihren Reden genauso relativ wie der vermeintliche Abstand zur narzisstischen Selbstbespiegelung. Letztlich erweisen sich die Normalverdiener, die sich so gerne als Opfer sehen würden, längst als Teil des Systems, das sie vordergründig verurteilen. Die Fähigkeit, die Umwelt und sich selbst mehr oder weniger unverzerrt wahrzunehmen, ist ihnen nämlich genauso abhanden gekommen wie ihrem alten Freund. Als sich diese Umwelt in Form äußerst katastrophischer Realität ins Bild vom Ferienidyll zu schieben beginnen, sind die Normalverdiener schon lange keine Opfer mehr. „Ein Stück, in dem das Reden über Geld mit dem Schweigen über Geld zusammenkommen soll; eine Beschwörung der Finanzkraft von Seiten des untergehenden Mittelstandes, eine Verdrehung der Opfer-Täter-Optik, wie es nur in diesem Milieu vorkommen kann. Ein Stück, in dem die Rede über Märkte andauernd vorhanden ist, auch wenn es scheinbar um anderes geht, in dem die Marktfiktionen ohne banale Offensichtlichkeit ihre Arbeit verrichten können, ein Stück, in dem sich auf atopische Weise die Psychologie dieser Märkte mit ihren Störungsformen zeigt und wie sie längst in einer unheimlichen Machstruktur aufgehen.“ (Katrin Röggla)


Not to touch the earth (Tom Noga) WDR 2011Not to touch the earth (Tom Noga) WDR 2011

WDR 2011

Regie: Thomas Leutzbach

Die Erde nicht berühren – unangreifbar sein, über den Dingen schweben, zwischen der Welt des Realen und der des Imaginären pendeln. Jim Morrisons Projekt war ehrgeizig: Er hatte den Indianer in sich erweckt, wollte Schamane sein, der die Rockgemeinde auf eine Reise in dieses andere Universum führte – break on through to the other side. Doch „auf der anderen Seite“ kann es verdammt einsam sein. Und es führt kein Weg zurück. Vier Jahre lagen zwischen Aufbruch und Ende, dem ersten Album der Doors 1967 und Morrisons Tod in der Badewanne einer Pariser Mietwohnung. Vier Jahre mit immer verzweifelteren Versuchen, aus der Vermarktungsmaschine des Rockgeschäfts auszusteigen. „Not to touch the earth“ ist ein Trip in die mythische Welt des Jim Morrison, dessen Todestag sich im Juli dieses Jahres zum 40. Mal jährt.


Orlando. Eine Biografie (Virginia Woolf) BR 2013Orlando. Eine Biografie (Virginia Woolf) BR 2013

BR 2013

Regie: Katja Langenbach

Bearbeitung: Gaby Hartel
Musik: Ulrike Haage

Mit:
Paul Herwig, Georgia Stahl, Wiebke Puls u.a.

„Ich will die Biographie über Nacht revolutionieren!“ notierte sich Virginia Woolf spät im Jahr 1927 euphorisch ins Tagebuch und der Funke war gezündet. Begeistert stürzte sie sich in das „Projekt Orlando“, das zum „Rückgrat ihres Herbstes“ wurde, ein Buch, das sie leichthändig „vor dem Abendessen schreiben“ konnte. Es machte ihr unendlich viel Spaß! Den Lesern übrigens auch, wie die Verkaufszahlen der ersten drei Wochen zeigten, die selbst die kühnsten Erwartungen übertrafen. Orlando war von Anfang an Legende. Was die energetische Dynamik anging, war dieses Buch ein Glücksfall für Woolf. Zwar floss bei dieser Autorin immer Privates mit Beruflichem zusammen, doch jetzt war sie angefeuert von der engen Beziehung, Begeisterung und Liebe zu einer schillernden Abenteurerin, der adeligen Vita Sackville-West. Als schönsten Liebesbrief der Literaturgeschichte hat man Orlando bezeichnet. Und sicher: Sackville-West stand ihrer Freundin in vielem Modell für diese Fantasie. Fakten wurden mit Fiktivem vermischt, zu symbolischen Szenen verdichtet, mit Goldstaub überzogen.

Trotzdem greift die Beschreibung vom Liebesbrief zu kurz. Denn vor allem gelang es Woolf hier unaufgeregt und verspielt, gesellschaftspolitisch und kulturhistorisch relevante Themen aufzugreifen. Die Stellung der Frau, die Aggression des Empire, die rückwirkende Deutung von Geschichte aus machtpolitischen Gründen. Alles, was Virginia Woolf als Denkerin ausmacht, finden wir hier. Scheinbar Unverrückbares wird funkelnd und satirisch zugleich demontiert: Stand, Status, Geschlecht und Geschichtsschreibung, Macht, Posen und Konventionen. Besonders viel Sorgfalt verwendet Woolf auf die Darstellung der Relativität von Zeit und Begebenheit.

Neben ihrer Begeisterung für Sackville-Wests Person, behandelt Orlando eine weitere Leidenschaft Woolfs: ihre Liebe zur Biographie als Genre. Als Leserin verschlang sie diese Bücher und reflektierte in ihren Notizen über die Form. Woher kam der oft anmaßende, allwissende Ton der Autoren? Woher der Glaube, die Figur so gut fassen zu können? Wieso erfahren wir oft mehr über Zeit und Moral des Biographen, als über die Person, die zur Debatte steht? Wieso erstickte oft eine buchhalterische Sprache jedes Gefühl für einen Menschen, der vor langer Zeit sehr lebendig war. Und, ganz zentral: wer legt eigentlich fest, dass Phantasie und Dichtung in einer Biographie nichts zu suchen haben. Woolf selbst gibt in Orlando vielen Positionen eine Stimme.

Vorstellung im OhrCast


Pidax Hörspiel-Klassiker - Anna Marx (Christine Grän) SWR 1990 - 1999 / Pidax 2016Pidax Hörspiel-Klassiker – Anna Marx (Christine Grän) SWR 1990 – 1999 / Pidax 2016

SWR 1990 – 1999 / Pidax 2016

Regie: Heidemarie Rohweder, Ursula Langrock, Walter Adler
Regieassistent: Johannes Hertel, Birgit Kehrer, Patrick Blank, Petra Kast, Susanne Piesker
Ton und Schnitt: Udo Schuster, Maximilian Federhofer, Maximilian Federhofer, Regina Kraus, Christiane Köhl

Mit:
Anke Zillich (Anna Marx (1)), Thomas Goritzki (Philipp Handke (1)), Jörg Adae (Lothar Flock), Günther Schaupp (Arnold Lipsch), Brigitte Schauder (Elke Lieblich), Willi Manske (Horst Berger), Hanns-Jörg Krumpholz (Joe Balzer), Cornelius von Randow (Eugen Bollwitz), Stefan Bock (der Chefredakteur), Eveline Hall (Redaktionssekretärin), Manfred Böhm (ein persönlicher Referent), Helmut Wöstmann (Hauptkommissar; Herr Milde; Ladendieb), Walter Laugwitz (der Minister; Nachbar; 1. Stimme), Regina Lemnitz (Anna Marx (2,3)), Michael Thomas (Philipp Hardke (2)), Verena von Behr (Gerlinde Lockmann), Peter Heusch (Staatsanwalt Boris Hagen), Klaus Spürkel (Dr. Thomas Mahlburg), Lisa Rubsamen (Verena Mahlburg), Bernt Hahn (Dr. Eberhard Fischer), Günther Mack (Hermann Löhne), Alf Marholm (Knut Paulsen), Hanna Burgwitz (Nachbarin), Gisela Trowe (Caroline Marx; ihre Mutter), Klaus Barner (Philipp Handke (3); Dr. Hero Steiner; Ministerialrat Wolters), Andreas Szerda (Hausdetektiv), Bernd Tauber (Hausdetektiv Lausitz), Walter Sittler (Rechtsanwalt Volker Kirch), Gisela Keiner (Frau Weller; Ladendiebin), Barbara Freier (Anna Marx (4,5)), Dietmar Mues (Anton Groß; Jörg Wertheim), Christoph Zapatka (Max Gellhaus), Matthias Fuchs (Dr. Dieter Gellhaus; Dr. Philipp Handke (6)), Marianne Mosa (Monika Gellhaus), Charles Wirths (Richter Maltus; Pressesprecher Lippert), Christian Redl (Adolf Krupp), Siir Eloglu (Renan Uluntchock), Stefan Reck (Bernd von Mohlen), Jürg Löw (Philipp Handke (5)), Christine Marquitan (Beate Ahlers), Angelika Bartsch (Gerda Ahlers), Matthias Haase (Sebastian Ahlers), Sabine Postel (Susanne Weyer; Gisela Mahlburg), Volker Niederfahrenhorst (Kolli Kollberg), Horst Mendroch (Chefredakteur Gruber), Rainer Goernemann (Anwalt), Josef Quadflieg (Schaffner 1 und 2), Walter Adler (Bahnpolizist), Brigitte Thevissen (Philipps Sekretärin), Peter Deppe (Zugreisender), Otto Beatus (Pianist), Christiane Leuchtmann (Anna Marx (6)), Gerd Wameling (Max Lenau), Ellen Schulz (Nina Lenau), Hans Peter Hallwachs (Dr. Waldemar Krenz), Hermann Lause (Ernst Kimmel; Gottlieb Hermes), Yvonne Devrient (Susanne), Wolfgang Rüter (Kollberg), Hermann Beyer (Udo Plaschke), Michael Habeck (Wirt), Eva Derleder (Krenz‘ Sekretärin), Heinz Meier (Herr Pocholka), Gerd Andresen (Abgeordneter), Wolfgang Höper (Stadtrat), Friedrich Bülow (2. Stimme), Hansi Jochmann (Anna Marx (7)), Margit Carstensen (Sophie Witten), Susana Fernandes-Genebra (Charlotte Witten), Samuel Weiss (Justus Witten), Daniel Berger (Joel Mandraux), Leslie Malton (Gabriele Wenzel), Hüseyin Cirpici (Max Sommer), Rosemarie Gerstenberg (Herta Köfler), Heinrich Giskes (Gruber), Joachim Jung (Kollberg), Klaus Weiss (Polizist), Jürgen Franz, Walter Siddler, Andreas Szerda, Florence Tribon, Berth Wesselmann, Irene Harprecht, Hans Edgar Stecher, Regine Vergeen, Detlef Werner Patrick Blank, Manfred Böhm, Helene Elcka, Michael Hanemann, Christine Heiss, Luna Metzroth, Peter Panhans, Heide von Raab, Willi Schneider, Rainhardt von Stolzmann, Annette Weber-Diehl, Dieter Bach, Blank Patrick, Elert Bode, Jürg Hummel, Wolfgang Rüter, Ellen Schulz, Doris Wolters

Sieben Fälle, drei Regisseure, eine Autorin und ihre Protagonistin: Die Hörspiele um die Ermittlerin Anna Marx wurden in den 90ern (nicht nur) im Rundfunk des schwäbischen Teils der Republik gern gehört. Ihr Revier ist das Bonn des frisch vereinigten Deutschlands, genauer das allzu Menschliche hinter der politischen Fassade der ehemaligen Hauptstadt. Als neugierige Klatschreporterin des Wochenmagazins deckt Anna Marx mit detektivischem Spürsinn kleine wie große Fälle auf, ermittelt zwischen waschechten öffentlichen Skandalen, politischen Intrigen und privaten Skandälchen. Dabei bekommt sie es mit Wirtschaftskriminalität, Lobbyisten, korrupten Politikern und Polizisten zu tun und kämpft auf Nebenschauplätzen mit ihrem ganz persönlichen emotionalen Chaos. Man(n) muss sie einfach lieben …

Episodenliste:
1. Tod im Bundeshaus
2. Anna Marx und die Witwe
3. Anna Marx und der Kaviar
4. Anna Marx und der Staatssekretär
5. Anna Marx und der Zweifel
6. Anna Marx und das Berliner Kartell
7. Anna Marx und die Mörderin


Pidax Hörspiel-Klassiker - Die Affaire Lerouge (Emile Gaboriau) SWR 2001 / Pidax 2016Pidax Hörspiel-Klassiker – Die Affaire Lerouge (Emile Gaboriau) SWR 2001 / Pidax 2016

SWR 2001 / Pidax 2016

Regie: Manfred Georg Hermann, Benno Schurr

Bearbeitung: Manfred Georg Hermann
Übersetzung: E. Stark
Mit:
Charles Wirths (Erzähler), Walter Laugwitz (Kommissar), Benjamin Marquart (Junge), Peter Fröhlich (Daburon), Heinz Meier (Gévrol), Margarete Salbach (Krämerin), Horst Bollmann (Tabaret), Gerd Andresen (Wachtmeister), Andreas Szerda (Lecoq), Udo Schuster (Sorel), Robert Schoen (Chlan), Katharina Müller (1. Frau), Manuela Romberg (2. Frau), Eva Derleder (3. Frau), Kirstin Zein (4. Frau), Nicole Boguth (Yvonne), Matthias Haase (Noel), Philipp Schepmann (Albert), Pinkas Braun (Commarin), Gerd Andresen (Wachtmeister), Willi Schneider (Diener), Berth Wesselmann (2. Kommissar), Udo Schuster (Sorel), Ingo Biermann (Constant)

In einem kleinen Ort nahe Paris wird die Witwe Lerouge tot aufgefunden. Im Haus der Ermordeten herrscht ein heilloses Durcheinander. Die Polizei geht von einem Raubmord aus, bittet aber einen Privatier um Unterstützung. Monsieur Tabaret, liebevoll auch „Papa Tirauclair“ genannt, gilt als Meister im Lesen und Deuten von Tatortspuren. Kaum eingetroffen, demonstriert Tabaret sein Talent und kommt zu dem Schluss, dass der Raubmord nur vorgetäuscht wurde. Doch warum musste die beliebte Madame Lerouge sterben? Einige kompromittierende Briefe treiben die Ermittlungen voran und bringen Tabaret, den Untersuchungsrichter Daburon und die Polizei auf die Spur einer tragischen Familiengeschichte. Die Schleier scheinen sich zu lichten, doch die Affäre Lerouge hält noch einige Überraschungen für Tabaret und die professionellen Ermittler parat.


Pidax Hörspiel-Klassiker - Innsmouth - Cthulhu (H. P. Lovecraft) SWF 1995 / 1997Pidax Hörspiel-Klassiker – Innsmouth – Cthulhu (H. P. Lovecraft) SWF 1995 / 1997

SWF 1995 / 1997

Regie: Andreas Weber-Schäfer

Bearbeitung: Hermann Motschach
Übersetzung: H. C. Artmann
Regieassistent: Ines Lutschewitz
Ton und Schnitt: Karlheinz Stoll, Stefani Eißele, Uwe Leingang, Irene Stier
Mit:
Edwin Noel (Cooper), Wolfgang Reinsch (Zadok Allen; Der alte Wilcock), Hansjürgen Gerth (Joe Sargent), Walter Sittler (Bahnangestellter), Mark-Oliver Bögel (Verkäufer), Kurt Buecheler (Kurator), Klaus Barner (Angell; der Erzähler), Jochen Nix (Inspektor Legrasse), Helmut Woestmann (Professor Webb), Arnold Richter (Onkel und Berichterstatter)

1. Innsmouth:
Der junge Cooper macht auf seiner genealogischen Forschungsreise Halt in dem kleinen, unheimlichen Städtchen Innsmouth. Der Verfall schreitet seit Jahren in dem Hafenort voran. Der alte Zadock Allen erzählt dem Forschungsreisenden von der dunklen Vergangenheit der Küstenstadt und von fischartigen Wesen, die in den nächtlichen Gassen Innsmouths umgehen. Cooper zieht sich in sein unwohnliches Hotelzimmer zurück und hört dort unmenschliche Stimmen und Schritte. Cooper wird klar: Er muss diesem Ort und seinen degenerierten Einwohnern umgehend entfliehen, denn man hat es auf ihn abgesehen …

2. Cthulhu:
Im Nachlass seines Onkels findet Angell Hinweise auf eine mysteriöse Macht, die von einer labyrinthischen Stadt auf dem Meeresgrund ausgeht. Der Ruf des Cthulhu, einer gottartigen Wesenheit, dringt bei einer bestimmten Konstellation der Gestirne aus der Tiefe an die Oberfläche. Die Sternkonstellation hat erneut Form angenommen und überall auf der Erde bahnen sich Katastrophen an. Die Prophezeiungen aus den Dokumenten scheinen tatsächlich einzutreten. Auch Angell ist davon überzeugt, doch ist die Menschheit wirklich dazu bereit, die grauenvolle Wahrheit zu erkennen?


Polizischt Wäckerli. Moralisches und Kriminelles aus Allenwil () DRS 1949 - 1950Polizischt Wäckerli. Moralisches und Kriminelles aus Allenwil DRS 1949 – 1950

DRS 1949 – 1950

Regie: Arthur Welti

Mit:
Schaggi Streuli (Gottfried Wäckerli), Lisa Burkhard (Hedwig Wäckerli), Fritz Scheidegger (Sohn Ruedi Wäckerli), Lee Ruckstuhl (Tochter Marti Wäckerli), Walpurga Gmür (Nachbarin Frau Wuhrmann), Karl Meier (Steuerbeamter Konrad Häberli), Hilde Wittwer (Frau Häberli), Armin Schweizer (Elektriker Töbeli), Marianne Kober (Frau Rosa Töbeli), Hans Grimm (Polizeihauptmann Schärer / Milchhändler Bütikofer), Blanche Aubry (Bardame Mary), Robert Bichler (Hans Bader), Max Haufler (Herr Heer / Vertreter Herr Kundert / Polizist Hürlimann / Vertreter Fritz Hofmann / Polizist Fritz Amrein), Eva Wächter (Frau Heer / Vertreterin Frau Schmid / Frau Wegmann), Olga Gebhard (Frau Wuhrmanns Nichte Doris / Frau Denzler), Werner Belmont (Stäubli, ein junger Polizist / Herr Schlumpf / Gefängniswärter / Chauffeur Johann Kuhn), Hedy Wettstein (Frau Städeli), Ludwig Zimmerli (Dr. Bertschinger), Sonja Gehricke (Bertschingers Dienstmagd Babette), Hermann Frick (Herr Götschi / Polizei-Gefreiter Müller), Leopold Biberti (Herr Schliffke), Margrit Rainer (Frau Schliffke), Rainer Schwörer (Töbelis Bub Hans), Emil Gyr (Wiesner), Robert Messerli (Knecht Häfeli), Paul Bühlmann (Bankverwalter Hartmann / Polizei-Soldat Weber), Marianne Born (Frau Pfenninger vom Restaurant Kreuzstrasse), Sigfrit Steiner (Untersuchungsrichter Dr. Peter / Zahnarzt Dr. Wagner), Elisabeth Schnell (Serviertochter Rösli)

Schaggi Streuli fegte mit seiner monatlich ausgestrahlten Wäckerli-Hörspielreihe sprichwörtlich die helvetischen Strassen leer.

Und von der Figur des wackeren Dorfpolizisten Gottfried Wäckerli, eines Mannes mit rauher Schale und weichem Kern, sollte Schaggi Streuli zeit seines Lebens nie mehr loskommen.

Am Anfang – das war im Spätsommer 1948 – stand ein kurzer Brief des Hörspielleiters Arthur Welti an Schaggi Streuli: «Was sagen Sie zu folgender Idee: Wir gründen um die Figur eines Polizisten einer mittelgrossen Ortschaft eine Familie, ja mehr als das, das ganz bestimmte Milieu eben eines Polizeiwachtpostens oder wie man dem sagen mag. Sie schreiben den Text, und ich denke mir, dass Sie den Polizisten selber spielen. Einverstanden? Überlegen Sie sich alles doch einmal.» Schaggi Streuli reagierte umgehend: «Ich mache mich mit Freuden an die Arbeit. Was meinen Sie zum Titel «Polizischt Wäckerli»? Ich stelle mir einen währschaften Landjäger in einer Schweizer Kleinstadt vor. Er soll natürlich kein Wachtmeister Studer werden, denn es gibt ja auch noch andere wackere Polizisten im Lande. Als Untertitel schlage ich vor: «Moralisches und Kriminelles aus Allenwil». Und dass ich zugleich die Titelrolle spielen kann, sollte sich, wie ich meine, auch auf die Sendungen nicht nachteilig auswirken.» – Im Gegenteil


Prinzessin Turandot (Wolfgang Hildesheimer) SDR 1954 / SWR 2016Prinzessin Turandot (Wolfgang Hildesheimer) SDR 1954 / SWR 2016

SDR 1954 / SWR 2016

Regie: Otto Kurth

Musik: Rolf Unkel

Mit:
Hans Mahnke, Irmgard Först, Paul Hoffmann, Rolf Henninger, Heinz Reincke, Maria Wiecke, Alice Verden, Uta Rücker, Harald Baender, Ferry Dittrich, Rolf Schimpf, Alf Tamin

Das Märchen von der allzu stolzen und hochmütigen Prinzessin Turandot, die ihre Freier töten läßt, wenn sie die ihnen auferlegte Prüfung nicht bestehen, wird von Wolfgang Hildesheimer in ironisch-persiflierender Form behandelt. Turandot verfängt sich am Ende in dem Netz, das sie selber gesponnen hat. Der Sieger verschmäht die schöne Prinzessin. Liebe und Macht sind für ihn unvereinbar. Was er zurückweist, heimst ein anderer mühelos ein – und diesmal bleibt Turandot nichts übrig, als sich darein zu fügen. Sie ist Opfer ihres Hochmuts und – der Politik geworden.


Ungeziefer (Renato Salvi) SRF 2016Ungeziefer (Renato Salvi) SRF 2016

SRF 2016

Regie: Karin Berri
Tontechnik: Ueli Karlen

Mit:
Siegfried Terpoorten, Barbara Falter, Gottfried Breitfuss, Dagmar Michels, Karin Berri

Nur eine tote Mücke ist eine gute Mücke


Wir sind nachher wieder da, wir müssen nur kurz nach Afrika (Oliver Scherz) WDR / Edition Silberfisch 2016Wir sind nachher wieder da, wir müssen nur kurz nach Afrika (Oliver Scherz) WDR / Edition Silberfisch 2016

WDR / Edition Silberfisch 2016

Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Judith Ruyters

Was tut man, wenn spätabends ein Elefant ans Fenster klopft? Wenn dieser Elefant aus dem Zoo ausgebrochen ist, um seine Großfamilie in Afrika zu besuchen? Und wenn er gar nicht weiß, wo Afrika überhaupt liegt? Man packt Äpfel, Kekse und einen Globus in den Rucksack und begleitet ihn. Genau das tun Joscha und Marie. Weit wird Afrika nicht sein, denken sie, und erleben eine Reise, die alles übertrifft, was sie sich vorgestellt haben.


Den kompletten Überblick über alle aktuellen Hörspielneuerscheinungen findet ihr im OhrCast:

Eine Übersicht über die kommenden Hörspielveröffentlichungen findet ihr hier.

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