Die Hörspielneuheiten: MindNapping, Takimo, Das zweite Motiv und mehr

screenshotDie Hörspielneuheiten der letzten Woche: Neben den Neuheiten im Handel findet ihr hier auch die aktuellen Hörspiele zum (kostenlosen) Download.

Bitte beachtet, dass Letztgenannte zum Teil nur befristet zur Verfügung stehen.

Andi Meisfeld (9) Andi Meisfeld und der Fluch der Briefmarken (Tom Steinbrecher) maritim 2016Andi Meisfeld (9) Andi Meisfeld und der Fluch der Briefmarken (Tom Steinbrecher) maritim 2016

maritim 2016

Regie: Tom Steinbrecher

Musik: Plotzka

Mit:
Tom Steinbrecher, Sonita Sodhi, Patrick Bach, Dietmar Wunder, Peter Groeger, Volkan Baydar, Rainer Schmitt, Jürgen Thormann, Sven Plate, Ingo Abel u. v. m.

Armin, der beste Freund von Jungameisenagent Andi Meisfeld, stößt beim Sammeln alter Briefmarken auf ein höchst eigentartiges Exemplar. Selbst Experten wissen so gut wie nichts über die Geschichte dieser Marke. Andi, Armin und Aleksa machen sich auf die Suche nach der Herkunft und entdecken dabei ein mysteriöses Geheimnis. Als dem Trio auch noch ein kurioser Geistermönch auflauert, entwickelt sich der neue Fall zu einem spannenden Abenteuer.
Und über allem schwebt die Frage: Ist die Briefmarke wirklich verflucht?


Das Hibernat (Rolf Schönlau) WDR 2013Das Hibernat (Rolf Schönlau) WDR 2013

WDR 2013

Regie: Jörg Schlüter

Musik: Thom Kubli

Mit:
Simon Reese: Matthias Habich
Claire-Aimee Wander: Camilla Renschke
Mandarin: Orlando Klaus
Miller: Walter Renneisen
Dr. Hasselmann: Martin Bross
Zeitungsredakteurin: Tanja Schleiff
Thorsten: Matthias Kiel
Inge Meinhard: Caroline Schreiber
Gerda Heuer: Therese Hämer
Dr. Dupree: Ulrich Gebauer
Werbestimme: Silke Linderhaus

(v.l.n.r. Simon Reese (Matthias Habich), Inge Meinhard (Caroline Schreiber) und Dr. Dupree (Ulrich Gebauer); Bild: WDR/Sibylle Anneck)
Sind Sie bereit ins Hibernat zu gehen? Das könnte man uns demnächst fragen, auch wenn es noch so befremdlich klingt. Denn wer wollte leugnen, dass „Peak- Oil“, das globale Ölfördermaximum, unmittelbar bevorsteht oder sogar schon erreicht ist. „Das Hibernat“ zieht die Konsequenzen unserer Gegenwart in der Zukunft: Wir schreiben das Ende des automobilen Zeitalters. Jeder Bürger verfügt über ein persönliches Mobilitäts-Budget, das ihm jährlich vom Ministerium zur Bewirtschaftung der Ressourcen (MBR) zugeteilt wird. Der medizinisch-technischen Forschung ist es gelungen, die Menschen in den künstlichen Winterschlaf zu versetzen. In den Ressour- cen zehrenden Monaten von November bis Februar nimmt der ehemalige Kulturdezernent Simon Reese an einem dezentralen Großversuch teil – dem Hibernat. Das Hörspiel verfolgt seine 100-tägige Vorbereitung auf die viermonatige Auszeit.


Das Triumvirat hext (Gisbert Haefs) WDR 2007Das Triumvirat hext (Gisbert Haefs) WDR 2007

WDR 2007

Regie: Christoph Pragua

Musik: Bernhard und Roland Vanecek

Mit:
Peter Fricke, Gert Haucke und Dietmar Mues

Kurz vor der Walpurgisnacht verschwindet aus einem kleinen Ort die seltsame Alte, die ihre Rente durch den Verkauf von selbstgebundenen Reisigbesen aufbessert und sich auch sonst höchst sonderbar verhält. Daß sie sich zur Hexennacht zum Brocken begeben haben könnte, ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber bei weitem nicht die unglaublichste Erklärung, die im Laufe der Ermittlungen zu Tisch verlautbart wird. So trifft sich das Triumvirat, bestehend aus drei pfiffigen Pensionären, erneut zum Skatspiel und versucht Licht in die nebulöse Angelegenheit zu bringen. Der Pfarrer, der Arzt und der Oberst witzeln solange herum, bis sie das mysteriöse Verschwinden der Hexe Rosamunde erklären können. Nach einer guten Stunde verbalen Schlagabtauschs, kniffligen Kombinierens und humorvollen Frotzeleien zeigt sich: Der Mörder ist immer im Garten. Die Neubesetzung der Sprecher kann den Vergleich mit den altbekannten Stimmen der drei skurrilen Charaktere locker aufnehmen. Mues, Fricke und Haucke reden miteinander, als säßen sie seit Jahrzehnten in derselben Kneipe zum Skatspielen.

Live-Hörspiel im Rahmen der WDR-Hörwelten 2007

hoerspielTIPPs.net:
Endlich sind sie wieder da! Nach drei Folgen des Triumvirats folgte nun eine vierte, die als Liveveranstaltung der ARD-Hörspieltage 2007 uraufgeführt und mitgeschnitten wurde. Auf den ersten Blick werden Fans ein wenig enttäuscht sein, dass man auf eine komplett neue Besetzung zurückgreifen muss. Aber nach wenigen Minuten wird man feststellen – die Qualität leidet hierunter nicht. Im Gegenteil Gert Haucke, Peter Fricke und Dietmar Mues sind mehr als ein adäquater Ersatz und versehen die Rollen der zänkischen Pensionäre perfekt.

Die Geschichte folgt dem bekannten Muster: Während einer Skatrunde wird nebenbei ein Kriminalfall gelöst. Ob die Lösung so richtig ist, oder nicht, ist wie immer Nebensache, plausibel ist sie allemal. Garniert wird das mit den üblichen Sticheleien, für die die Herren bekannt und beliebt sind.

Die Umsetzung als Livehörspiel bietet sich aufgrund der festen Kulisse des Stücks sicherlich an. Dass das ganze an einem Stück, ohne große Verstolperer von Statten geht, zeigt die Klasse der Sprecher.

Gisbert Haefs kann mit diesem vierten Teil wieder an die Qualität der ersten beiden Folgen anknüpfen. Es wäre schön, wenn sich das Triumvirat wieder etablieren könnte, und wir auf den fünften Teil nicht mehr so lange warten müssten.

Eine Stunde bester Krimiunterhaltung – Ein Muss für jeden Fan des Genres!


Der brennende Schatten (Kai Meyer) WDR 2005 / Lübbe Audio 2007Der brennende Schatten (Kai Meyer) WDR 2005 / Lübbe Audio 2007

WDR 2005 / Lübbe Audio 2007

Regie: Jörg Schlüter

Musik: Rainer Quade

Mit:
Erzähler: Peter Fitz
Unke: Laura Maire
Arcimboldo: Florian Seigerschmidt
Umberto: Martin Bross
Meerhexe: Mechthild Großmann
Kapitän Christo: Maximilian Hilbrand
Professor Burbridge: Ernst August Schepmann
Anastasia Kerzenbaum: Sophia Jaluros
Mattul: Bernd Kuschmann
Kalfater: Axel Gottschick
Dieb: Horst Mendroch
Messieur Augard: Jean Faure
Sigrid Bode, Michaela Breit, Judith Evers, Walter Gontermann, Fabian Sattler, Markus Scheumann, Lisa Sommerfeldt, Nicole Unger, u.a.

Venedig, 1830. Magie ist alltäglich. Stadtgardisten reiten auf steinernen Löwen durch die Gassen. Arcimboldo, der 15-jährige Lehrling eines Spiegelmachers, findet am Ufer der Lagune eine schwer verletzte Meerjungfrau namens Unke. Er erkennt sie am typischen Haifischmaul – allerdings ist ihr Fischschwanz verschwunden und wurde durch ein paar menschliche Beine ersetzt. Um Unkes Geheimnis zu entschleiern, begibt sich Arcimboldo auf eine gefährliche Reise: An der Seite von Meerjungfrauen und kauzigen Unterseeforschern steigt er hinab in die See, streift durch die Ruinen der Subozeanischen Kulturen, stellt sich einer Meerhexe zum Kampf und betritt das Reich der Fließenden Königin …

hoerspielTIPPs.net:
Ein bisschen ‚kleine Meerjungfrau‘, ein bisschen ‚20.000 Meilen unter den Meeren‘ und eine Prise ‚Venedig‘ – mit diesen Zutaten zaubert Kai Meyer ein wunderschönes Fantasywerk für Jugendliche. Auch wenn er mit diesen etwas auffällig stibitzten Segmenten nicht das Rad neu erfinden kann, gute Unterhaltung gelingt ihm allemal.

Gerade im ersten Teil fängt er den Hörer mit viel Fantasie und Spannung ein. Im zweiten Teil lässt das zwar leicht nach – dennoch gibt es auch hier einige sehr spannende Momente, die dies wieder auffangen.

Dem WDR ist es hier mal wieder gelungen, eine sehr passende Umsetzung zu gestalten. Jörg Schlüter hat hier ordentlich mit Klängen und Musik gearbeitet, um jeder Szene die entsprechende Atmosphäre einzuhauchen.

Bei den Sprechern setzt man neben altbekannten Hörspielsprechern wie Fitz oder Schepmann auf viele junge und frische Stimmen. Aber egal, wie groß die Hörspielerfahrung ist, die Sprecher agieren durch die Bank auf einem guten Niveau, das aller Ehren wert ist.

Interessanterweise gibt es diese Vorgeschichte zum Buch ‚Die fließende Königin‘ nur als Hörspiel. Zum Glück ist allerdings beides unabhängig voneinander konsumierbar und auch wenn es für das Gesamtverständnis sinnvoll ist, beides zu kennen, ist dies kein absolutes Muss.

Auch wenn Kai Mayers Geschichte vielleicht nicht das Zeug zum absoluten Klassiker hat, ist diese Hörspielumsetzung auf jeden Fall ein Ohr wert. Allein die Umsetzung ist wirklich sehr gelungen und wer das Genre mag, sollte sich ruhig einmal in die Fantasy-Welt Kai Meyers in dieser Produktion entführen lassen.

Vorstellung im OhrCast


Die Draufgängerin - Meine Tochter und ich (Egon Koch) WDR 2016Die Draufgängerin – Meine Tochter und ich (Egon Koch) WDR 2016

WDR 2016

Party. Drogen. Koma. Die 16-jährige Tochter des Autors Egon Koch feiert bis zum Absturz. 54 Stunden dauert es, bis sie wieder aufwacht. Eine Geschichte über das Heranwachsen und über das Verhältnis von Vater und Tochter.
In jungen Jahren hat sie bereits einiges erlebt: Trennung der Eltern und Tod des neuen Partners der Mutter. Überfordert damit, ihrer trauernden Mutter eine Mutter zu sein, sucht sie den Ausweg im exzessiven Feiern. Bis zum völligen Zusammenbruch.
Im Krankenhaus erwacht sie als ein anderer Mensch. Auf die Katharsis folgen ein Tattoo, die erste Liebe und immer wieder die Suche nach Momenten von Freiheit und Glück. Sie wird 18, macht das Abitur und geht als junge Frau in eine offene Zukunft.

Seit ihren frühesten Kindertagen hat der Autor Egon Koch Gespräche mit seiner Tochter auf Band aufgezeichnet.


Diktate (Michael Lentz) BR 2016Diktate (Michael Lentz) BR 2016

BR 2016

Regie: Michael Lentz

Musik: Gunnar Geise

Mit:
Michael Hirsch, Michael Lentz, Sophia Siebert

Was ist in dem Kästchen, das der Sohn nachts hinter seinem Regal hervorholt, in das zu schauen die Mutter ihm verboten hat und ihm prompt jede Nacht abnimmt, kaum dass er Anstalten macht, es zu öffnen? Der Sohn vermutet einen Schlüssel in dem Kästchen. Die Mutter fürchtet, der Sohn könne ein schlimmes Geheimnis entdecken. Es kommt der Tag des Jüngsten Gerichts. Zur Verhandlung stehen neben dem Kästchen, das sich jede Nacht wieder einfindet, ein umfangreiches Notizbuch über all diese und andere merkwürdige Vorgänge und eine Kammer, die mit dem Kästchen in Verbindung stehen muss.


Du musst gewinnen (Michael Stauffer) SRF 2016Du musst gewinnen (Michael Stauffer) SRF 2016

SRF 2016

Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer

Mit:
Michael Stauffer (Stauffer), Ralf Homann (Dramaturg), André Willmund (André), Katka Kurze (Katka), Paulina Kerber (Paulina), Tom Willen (Tom) und Tom Kobel (Martin)

Ein Hörspiel über die Widrigkeiten des Hörspielmachens: Mit dem grössten Budget und den höchsten Erwartungen wird Dichterstauffer ins Hörspielstudio geschickt. Er soll mal wieder einen richtigen Hörspiel-Knaller fabrizieren. Stauffer gibt alles. Doch der Schuss droht nach hinten loszugehen.

Eigentlich fängt die Woche im Hörspielstudio gut an: Stauffer ist motiviert, die Praktikantin aufmerksam und zumindest ein Schauspieler gut vorbereitet. Die Aufnahmen beginnen. Doch der zuständige Dramaturg ist mit den ersten Ergebnissen nicht zufrieden. Immer wieder zitiert er Stauffer aus der laufenden Produktion zu sich ins Büro. Mal sind ihm die Aufnahmen «zu wenig bedeutungsvoll», mal «zu sehr bedeutungsvoll», mal zu «klamaukig» und schliesslich «komplett für die Mülltonne». Bald dreht Stauffer am Rad – und alle anderen drehen mit.


Fünf Stunden Hochzeit (Maja Das Gupta) SWR 2014Fünf Stunden Hochzeit (Maja Das Gupta) SWR 2014

SWR 2014

Regie: Mark Ginzler

Mit:
Christoph Gawenda und Sophia Löffler

Das Mannheimer Theaterhaus TiG7 liegt in den G-Quadraten, im Stadtteil Filsbach, der von einer interkulturellen Mischung seiner Bewohner geprägt ist. Maja Das Gupta hat für ihr Theaterprojekt, das am 26.9. im TiG7 Premiere hat, die Geschichten vieler Anwohner in Filsbach recherchiert und daraus ein Theaterstück entwickelt, bei dem verschiedene Kulturen auf einem Hochzeitsfest aufeinanderprallen. Im Hörspiel, das sie parallel dazu geschrieben hat, werden zwei der Hochzeitsteilnehmer genauer unter die Lupe genommen: Die Hochzeitsfotografin und der Tortenbäcker. Animiert von den Feierlichkeiten um sie herum, gehen sie eine zumindest im europäischen Kulturkreis ungewöhnliche Art der Verbindung ein – eine Ehe auf Zeit. Die könnte ganz einfach funktionieren, wenn nur die Braut nicht auf die ganzen Rituale bestehen würde, die Hochzeiten so anstrengend machen.
Befristet Downloadmöglichkeit ab 23. September 2014

Vorstellung im OhrCast


Gespenster-Krimi (8) Die Blutbestie - Contendo Media / Audionarchie 2016Gespenster-Krimi (8) Die Blutbestie – Contendo Media / Audionarchie 2016

Contendo Media / Audionarchie 2016

Mit:
Erzähler: Thomas Balou Martin
Steve Dury/Blutbestie: Martin Sabel
Dave Donovan: Mark Bremer
Alice Flack: Merete Brettschneider
Prof. Lee J. Flack: Wolfgang Hartmann
Bob Fencel: Bernd Stephan
Rudy Swift: Tim Knauer
Mr. Finch: Joachim Tennstedt
Mr. Smith: Robin Brosch
Bob Looman: Wolfgang Bahro
Jim Drake: Michael Bideller
Doug: Michael-Che Koch
April: Katrin Heß
Roberta: Angela Quast
Barbara Brown: Ela Paul
Trudy: Nadine Schreier
Mrs. Looman: Traudel Sperber
Polizist: Robert Missler
sowie: Pascal Finkenauer, Christoph Piasecki, Andy Muhlack

Professor Flack hat es geschafft. Er kann Lebewesen unsichtbar machen! Sein Assistent Steve Dury stellt sich für den entscheidenden Versuch zur Verfügung, doch es geschieht ein schrecklicher Unfall im Labor. Das wahnsinnige, mordgierige Grauen entkommt den Flammen und fällt über die kleine Stadt Holsworthy her. Keiner ist vor der Blutbestie sicher. Profiler Dave Donovan nimmt den Kampf mit dem Unsichtbaren auf…


MindNapping (21) Die schwarze Witwe - Audionarchie 2016MindNapping (21) Die schwarze Witwe – Audionarchie 2016

Audionarchie 2016

Mit:
Alexandre Watkins: Marius Clarén
McCleery: Hartmut Neugebauer
Nathanial Woodhouse: Jürgen Thormann
Leigh Wilson: Viktor Neumann
Richard Goldsmith: Horst Stark
Suzanne Hayworth: Luise Lunow
Beatrice Webb: Rita Engelmann
Megan Foster: Uta Dänekamp
Veronica Fremont: Sandra Schwittau
Vater- Christian Brückner
Mutter: Arianne Borbach

Der Tod seines Vaters konfrontiert den Schriftsteller Alexandre Watkins mit seiner als abgeschlossen betrachteten Vergangenheit.
In der Abgeschiedenheit des kanadischen Ortes Fort Good Hope soll er sein Erbe antreten.
Doch was er dort vorfindet, ist ein dunkles Geheimnis, das ihn und die Bewohner der Siedlung miteinander verbindet.
Ein namenloser Schrecken, der durch die Kälte streift. Auf der Suche nach Opfern.

Vorstellung im OhrCast


Muratori (Jakob Stebler) DRS 1960Muratori (Jakob Stebler) DRS 1960

DRS 1960

Regie: Karl Meier

Mit:
Hermann Frick (Baumeister Ziegler), Paul Bühlmann (Vorarbeiter Büetiger), Edwin Mächler (Bauarbeiter Schöchli), Inigo Gallo (Maurer Bergamin), René Scheibli (Handlanger Matter), Hariett Hasse (Matters Schwester Heidi), Ueli Beck (Pfarrer Schwarz), Valérie Steinmann (Ehefrau des Pfarrers)

Bei den Maurerarbeiten am Waschhaus des neu zugezogenen Gemeindepfarrers geht’s hoch zu und her. Die Vorarbeiter und der Pfarrer geraten heftig aneinander. Nicht minder hitzig ist die Auseinandersetzung zwischen Baumeister und Arbeitern.

Um die Wogen auf und rund um die Baustelle zu glätten, müssen einige Missverständnisse aus dem Weg geräumt und Vorurteile abgebaut werden. Schliesslich fügt sich alles zum Guten und der Mundartschwank entpuppt sich als Plädoyer für die Menschenwürde.

Das Stück schrieb Jakob Stebler unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Vom Verein für das Schweizerische Volkstheater erhielt er dafür den ersten Preis für heitere Einakter der Jahre 1946-1948.


Navigator (Norman Liebold und Andreas Muhlack) Wortpersonal 2016Navigator (Norman Liebold und Andreas Muhlack) Wortpersonal 2016

Wortpersonal 2016

Regie: Andras Muhlack

Mit:
Kevin (Bernd Rehse), Diogenes (Ernst August Schepmann), Sandra (Daniela Bette-Koch), Polizist (Andreas Muhlack), Kellner (Norman Liebold)

Von digitalen Medien beherrscht, gläsern für paranoide Staatsorgane wie NSA, BND und Datenkraken wie Google und Amazon verschließen wir bequem gelenkt die Augen vor der allgegenwärtigen Manipulation, während Wirtschaft und Politik zu einer entmenschten Rechenmaschine globalisieren.
Die Zukunft: Köln 2035.

Kevin lebt in seiner volldigitalisierten Hochglanzwelt, beginnt einen ganz normalen Tag, bis ihn auf der Autobahn der Blitz triff t und seine Geräte zerschmort. Plötzlich orientierungslos beginnt eine Odyssee durch das Köln der Zukunft, die Hochglanzwelt zerbröckelt zu einem Überwachungsstaat, der ganze Viertel ausblendet, Viertel, in denen eine neue Sklavenschicht dahin vegetiert, um den Lebensstandard der oberen Zehntausend zu garantieren. „Navigator“ ist keine endzeitliche Schreckensvision, kennt keine weltrettenden Helden, keine Explosionen und Rebellionen. Nur den einzelnen Menschen, der seine Entscheidungen trifft.


Pidax Hörspiel-Klassiker - Das zweite Motiv (Karl Richard Tschon) WDR 1965 / pidax 2016Pidax Hörspiel-Klassiker – Das zweite Motiv (Karl Richard Tschon) WDR 1965 / pidax 2016

WDR 1965 / pidax 2016

Regie: Otto Kurth

Mit:
Hansjörg Felmy (Mr. Dickens), Margot Leonard (Margot Dickens), Wolf Schlamminger (Sergeant Taylor), Walter Jokisch (Inspektor Cunningham), Wolfgang Schirlitz (Doktor Slater), Alf Marholm (Mr. Singer), Curt Faber (Inspektor Holloway), Gerhard Becker (Sergeant Crocker), Heinz Schimmelpfennig (Chefinspektor Nutting), Louise Martini (Mrs. Ramsey), Magda Hennings (Mrs. Callaghan), Alois Garg (Mr. Callagham), Edwin Dorner (Mr. Stanley), Heinz Schacht (Mr. Harris), Karl Wesseler (Angestellter), Frank Barufski (Zweiter Polizist), Friedl Münzer (Mrs. Granger), Hans Fuchs (Stimme)

Der Kriminalschriftsteller Edgar Dickens hat eine Schreibblockade. Eines Morgens schlägt er die Zeitung auf und erfährt von einem unbekannten Toten, der nahe London beim Meilenstein 27 an einer Landstraße gefunden wurde. Das könnte die Inspiration sein, auf die sein Kriminalroman gewartet hat! Er macht sich auf den Weg dorthin zwecks Milieustudien vor Ort. Nur zu dumm, dass der Tote aus Dickens‘ eigenem Umfeld stammt! Dies lässt seine Anwesenheit am Tatort doch sehr verdächtig wirken. Darüber hinaus entdeckt die Polizei bei der Leiche einen Erpresserbrief, der dummerweise auf Dickens‘ Schreibmaschine geschrieben wurde. Als sich auch noch eine passende Motivlage zu den Indizien gesellt, zieht sich die Schlinge um den Hals des Schriftstellers immer enger. Damit hat Dickens seinen erwünschten neuen Krimiplot… mit ihm selbst als Haupt-Tatverdächtigen.

Vorstellung im OhrCast


Raumschiff Promet (5) Dunkle Energie (1) Diener der Zukunft - Winterzeit 2015Raumschiff Promet (5) Dunkle Energie (1) Diener der Zukunft – Winterzeit 2016

Winterzeit 2016

Leider liegen uns hier noch keine Angaben zum Inhalt vor.


Roulette (Peter Liendl und Gisela Klötzer)Takimo (27) Roulette – Polaris 2016

Regie: Peter Liendl und Gisela Klötzer

Mit:
Joachim Kerzel, Peter Flechtner, Ingo Albrecht, Frank Röth, Friedhelm Ptok, Tobias Lelle, Robert Missler u. v. a.

Mit jedem Schritt wurde das Stimmengewirr einer euphorisierten Menge leiser und die Straßenbeleuchtung sparsamer. In diesem Grenzgebiet zwischen fernem Großstadtlärm und Stille konnte man fast glauben, das Flüstern des Mammons zu hören, der diese Stadt fest im Griff hielt. Da war jetzt ein neues Geräusch, das an seine Ohren drang: das Glucksen und Rauschen eines Flusses. Oder war es das Seufzen der Seelen, die keine andere Möglichkeit gesehen hatten, sich aus den Klauen des Mammons zu befreien, als diesen allerletzten Fluchtweg zu nehmen? Das schwache Licht einer Straßenlaterne spiegelte sich im dunklen, langsam dahinfließenden Wasser und erweckte flüchtige Lichtgestalten zum Leben. Lange geschah nichts. Erst als er sich über die Brüstung beugte, um besser erkennen zu können, was unter der Brücke war, näherten sich eilige Schritte.


Schreckmümpfeli - Der Teppich (Gion Mathias Cavelty) DRS 2003Schreckmümpfeli – Der Teppich (Gion Mathias Cavelty) DRS 2003

DRS 2003

Hände weg von alten Teppichen


Den kompletten Überblick über alle aktuellen Hörspielneuerscheinungen findet ihr im OhrCast:

Eine Übersicht über die kommenden Hörspielveröffentlichungen findet ihr hier.

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