Die Hörspielneuheiten: Gruselkabinett, Sherlock Holmes, Radiotatort und mehr

Die Hörspielneuheiten der Woche: Neben den Neuheiten im Handel findet ihr hier auch die aktuellen Hörspiele zum (kostenlosen) Download. Bitte beachtet, dass Letztgenannte zum Teil nur befristet zur Verfügung stehen.

Antichrist (Anja Herrenbrück) WDR 2015Antichrist (Anja Herrenbrück) WDR 2015

WDR 2015
Regie: Thomas Leutzbach

(Barnaby Metschurat; Bild: WDR/Sibylle Anneck)
In einer bolivianischen Mennoniten-Gemeinde wird ein hoher Geistlicher getötet. Das enge Netz aus strenger Moral und religiöser Bevormundung hat offenbar Risse.
Martha Casazola ist im benachbarten Santa Cruz de la Sierra eigentlich für Drogendelikte zuständig und übernimmt den Fall nur ungern. Sie stützt sich dabei auf ihren Assistenten Guillermo Valdes, der zu ihrer Überraschung selbst mennonitische Wurzeln hat und deren eigentümliche Sprache, das Plautdietsch, versteht. Im Zentrum der Ermittlungen stehen dabei ein junger Lehrer, der mit seinen liberaleren Einstellungen für Streit sorgt und dessen Frau Johanne. Auch sie gilt in der Gemeinschaft als aufrührerische Außenseiterin. Dafür gibt es einen Grund, aber das Schweigen der eingeschworenen Gemeinschaft ist nur schwer zu brechen.

Vorstellung im OhrCast


Die kahlen Äste des Winters (Frank Hammerschmidt) hoerspielprojekt 2015Die kahlen Äste des Winters (Frank Hammerschmidt) hoerspielprojekt 2015

hoerspielprojekt 2015

Musik: Martin Stelzle, Merle Strudthoff
Mit:
Erzähler: Sven Matthias
Finley Roden: Jan Münter
Carlee Roden: Hannah Jöllenbeck
Bernice Teach: Samina König
Blaine Teach: Jörg Buchmüller
Curtis: Matthias Ubert
Eliezer Pook: Werner Wilkening
Dr. Stewart Goldberg: Ronald Martin Beyer
Kutscher: Jan Langer
Owen Prentiss: Michael Gerdes
Davenport: Felix Würgler
Alden: Sascha Zoike
John Aasby: Klaus Schankin
Bäcker: Dennis Prasetyo
Bäckersfrau: Dorle Hoffmann
Bäckersjunge: Marco Rosenberg
Bauer: Michael Heuel
Withinghall: Ralf Searge Pappers
Mann auf Kutsche: Peter Rupprecht
Passant 1: Pascal Runge
Passant 2: Roland Möntemann
Passant 3: Marcel Ellerbrok
Passantin 1: Frauke Kestner
Passantin 2: Merle Strudthoff
Spielende Kinder: Olivia, Justus Jonas und Felicitas Ellerbrok
Jingle: Sven Matthias und Jörg Buchmüller
Credits: Klaus Neubauer

Das mittellose Geschwisterpaar Finley und Carlee Roden werden Zeuge einer Entführung. Dabei gerät die junge Bernice Teach in die Fänge zweier gefährlicher Halunken. Ob es eine Verbindung zu der Bürgermeisterwahl in Colchester gibt, dessen Kandidat ihr Vater Blaine Teach ist?

Vorstellung im OhrCast


Endidyll (Jens Nielsen) DRS 2007Endidyll (Jens Nielsen) DRS 2007

DRS 2007
Regie: Claude Pierre Salmony

Musik: Stini Am
Mit:
Natalia Conde (Mutter), André Jung (Vater), sowie Rebecca Klingenberg und Daniel Kashi

Wenn der Himmel auf Vaters Handy anruft und dessen Sterbetermin bekanntgibt, wird das ganze Familienleben zur Rückblende und die Gegenwart zur grossen Turbulenz. Diese unterscheidet sich allerdings in Nielsens Hörspielfamilie nicht grundsätzlich vom Alltagstrott, der immer eher ein Stolpern
war.
Die meisten Familien werden im romantischen Liebeszauber gegründet, finden sich dann aber in der Regel früher oder später in einer eher herben Realität wieder. Die Ideale von Eintracht und Harmonie sind kaum aufrechtzuerhalten, jeder Versuch dazu wird zum Krampf. Dabei verhalten sich die Eltern oft kindischer als die Kinder, und man kann mit Fug und Recht fragen: Who is who?
Jens Nielsen hat sich dieser Tatsache in seinem neuen dramatischen Text satirisch, aber auch zärtlich angenommen. Er plädiert für eine lachende Wiederholung der romantischen Phase, bevor der Schlussstrich gezogen wird.


Facebook-Liiche (Beat Ramseyer) SRF 2015Facebook-Liiche (Beat Ramseyer) SRF 2015

SRF 2015
Regie: Isabel Schaerer

Musik: Daniel Ziegler
Mit:
Sara Capretti (Noëmie-Maria Neukomm, geschiedene Wälti), René Schnoz (Kurt Barandun), Edward Piccin (Nick), Sonja Riesen (Gerda Müller), Dieter Stoll (Theo Lüthi), Hanspeter Müller-Drossaart (Korporal Emmenegger)

Was, wenn es gelänge, einen Menschen ins Jenseits zu befördern, mit dessen Lebensversicherung reich zu werden, und dabei niemandem ein Haar zu krümmen? Facebook soll es richten.

Jeden Morgen punkt sechs Uhr trinkt Kurt Barandun am Kiosk seinen Feierabend-Kaffee; er ist Nachtwächter bei der Securitas. Der Zufall spielt ihm eine Möglichkeit zu, den lang gehegten Traum vom sorglosen Leben zu verwirklichen. Sein fantastischer Plan schliesst in der Folge die Schicksale der Kioskfrau, ihrer Stammkunden, eines Computerfreaks sowie eines Sonderlings von Kriminalbeamten mit ein.

«Facebook-Liiche» ist Krimi, ist Groteske, ist Blick in kleine Welten, ist Liebesgeschichte. Mittendrin: der Kiosk als Angel- und Drehpunkt eines Geschehens, das mit grossem Augenzwinkern niedergeschrieben worden ist.


Frau Higgins – Anstelle von Erinnerung (Jens Nielsen) SRF 2015Frau Higgins – Anstelle von Erinnerung (Jens Nielsen) SRF 2015

SRF 2015
Regie: Claude Pierre Salmony
Musik: Giovanni Di Stefano

Frau Higgins weiss manchmal nicht genau, ob sie Kinder hat oder nicht, und wie die heissen. Ist das Demenz oder Charakter? Vergisst sie, oder verdrängt sie? Wenn sie auftritt, zeigt sie jedenfalls einen Verdrängungsgrad, der alle anderen an die Wand drückt. Ben, der Butler muss es dann richten.

«Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind…», sagte Shakespeare. Und wenn dann auch noch das Gedächtnis nachlässt, ist der Stoff nicht mehr unbedingt reissfest, wie der Schweizer Autor Jens Nielsen in seinem neuesten Hörspiel vorführt, in dem sich alles, aber auch wirklich alles als fraglich erweist. Frau Higgins, zum Beispiel, residiert in ihrer Villa. Ist es ihre Villa? Ist es überhaupt eine Villa? Ben, der Butler scheint mehr zu wissen, schweigt aber. Ist er überhaupt ein Butler? Oder ist er ein Engel, Erzengel, Erzbutler? Constance, womöglich die Tochter, wird in einer Kiste angeliefert und wirbelt Staub auf, sekundiert von Herrn Lugano Seiler, ihrem Lover. Oder ist dieser Mutters Lover?


Geister-Schocker (58) Der Fluch des Werwolfs - Romantruhe Audio 2015Geister-Schocker (58) Der Fluch des Werwolfs – Romantruhe Audio 2015

Romantruhe Audio 2015

Schneidender Herbstwind fegte über das schottische Hochland, jagte düstere Wolken über Hügel und Wälder. Blasse Lichtstreifen durchbrachen für Momente das graue Zwielicht, wenn die Wolkendecke aufriss. Miriam riskierte es, aus ihrem Versteck hochzukommen. Jeder Schritt durch das Unterholz bereitete ihr unsagbare Mühen. Das Buschwerk peitschte sie, dornige Zweigen rissen ihr die Haut auf. Bald konnte Miriam kaum noch die Hand vor Augen sehen. In diesem Moment scholl ein langgezogenes schauriges Heulen durch die Dunkelheit. Sie schrie auf. Das Blut gefror ihr in den Adern. Es hatte wie das Heulen eines Wolfes geklungen. Und doch anders…


Gram (Tom Noga) WDR 2015Gram (Tom Noga) WDR 2015

WDR 2015
Regie: Thomas Leutzbach

(Jonas Minthe; Bild: WDR/Sibylle Anneck)
Er ist der unbekannteste einflussreiche Musiker der Pop-Geschichte. Gram Parsons, geboren 1946 als Ingram Cecil Connor III., starb mit nur 26 Jahren den Rockstar-Drogentod und wurde doch zur Inspiration für Generationen von Musikern.
Parsons war Mitglied der Byrds und der Flying Burrito Brothers, ein guter Freund der Rolling Stones und er gilt als Erfinder des „Country Rock“. Dennoch berufen sich auch heute noch Musiker aller Genres auf ihn, darunter Stars wie Beck, Ryan Adams, Norah Jones, die Foo Fighters oder die Nine Inch Nails.
So einflussreich Parsons war, so abenteuerlich verlief sein kurzes Leben. Die reiche Südstaatenfamilie brach früh auseinander. Noch ehe Gram erwachsen war, erschoss sich sein Vater, und seine Mutter starb an Leberzirrhose. Er selbst wurde mit einem Cocktail aus Heroin, Aufputschmitteln und Whisky im Blut tot im Joshua Tree Motel aufgefunden – noch bevor er den berüchtigten 27. Geburtstag erreicht hatte. Sein Leichnam wurde von seinem Tourmanager Phil Kaufman entwendet und in Joshua Tree verbrannt. Aus dem mythischen Hippie-Mekka wurde ein Pilgerort für Gram Parsons-Fans, die dort noch heute ihren „Grievous Angel“ beweinen.


Gruselkabinett (106) Das Traktat Middoth - Titania Medien 2015Gruselkabinett (106) Das Traktat Middoth – Titania Medien 2015

Titania Medien 2015

Unheimliche Dinge ereignen sich in einer berühmten englischen Bibliothek. Der junge Mr. Garrett versucht Licht in die mysteriösen Vorkommnisse zu bringen…


Gruselkabinett (107) Der weiße Wolf von Kostopchin - Titania Medien 2015Gruselkabinett (107) Der weiße Wolf von Kostopchin – Titania Medien 2015

Titania Medien 2015

Im Grenzland zwischen Polen und Russland sind die Winter hart, bitterkalt, schneereich und lang. Manche Geschöpfe der Nacht wissen dies geschickt für ihre Zwecke zu nutzen…


John Sinclair (SE 5) Voodooland - Lübbe Audio 2015John Sinclair (SE 5) Voodooland – Lübbe Audio 2015

Lübbe Audio 2015

Ein Unbekannter, Regent über eine Armee von Zombies, versetzt die Welt in Angst und Schrecken. Überfälle, Anschläge, Attentate – sie alle gehen auf das Konto seiner Bande von Untoten. Sogar die Geheimdienste fürchten ihn. Nur einer kann helfen. John Sinclair. Geisterjäger. Seine erste Spur führt ihn nach New Orleans, in die Hölle des Voodoo, in die Fänge einer schönen Frau und zwischen die Pranken des mörderischen Killers Barnabas. Doch genau da wird ihm klar, dass er nicht mehr Chancen besitzt als ein Schneeball in der Hölle…


Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman (Laurence Sterne) BR 2015 / der hörverlagLeben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman (Laurence Sterne) BR 2015 / der hörverlag

BR 2015 / der hörverlag
Regie: Karl Bruckmaier

Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Übersetzung: Michael Walter
Musik: Robert Forster, Rober Coyne, Chris Cutler
Mit:
Stefan Merki, Peter Fricke, Anna Drexler, Hans Kremer u. v. a.

Dieses Buch beginnt mit der liebevoll und langwierig geschilderten Zeugung Tristram Shandys und endet vier Jahre vor dessen Geburt – der Rest sind Abschweifungen: Es geht hier um das Aufziehen von Uhren, die Bedeutung von Vornamen, von Nasen und Brüsten, um Festungsbau, Beschneidung, Hebammen, Ärzte, die Liebe, Witwen, den gerechten Krieg, Verwundungen, Zangengeburt, Knopflöcher, Schlüssellöcher und vieles mehr, was auch heutige Hörer interessieren dürfte. Vor allem wenn es so charmant, klug und lustig daherkommt wie dieses Meisterwerk der englischen Literatur, das wie fürs Hören gemacht ist – sind wir nicht alle ein bisschen Tristram Shandy?

Seinen ersten Roman schrieb er in einem Alter, in dem, so Virginia Woolf, andere bereits ihren zwanzigsten verfasst hatten. Als 1759 die ersten Bände von Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman erschienen, war der Autor Laurence Sterne in der literarischen Welt völlig unbekannt. Der 1713 in Clonmel in Irland geborene Sterne hatte seit 1738 eine Pfarrstelle in Yorkshire inne. Er war verheiratet, Vater einer Tochter und führte ein überschaubares Leben in der englischen Provinz. Und dann, mit 46 Jahren, veröffentlichte der Landpfarrer die ersten Bände eines Romans, der nichts Geringeres war als eine literarische Sensation, nicht nur in England, auch auf dem Kontinent, vor allem in Deutschland. Viele der wichtigsten Schriftsteller seiner Zeit gehörten zu seinen Bewunderern: Lessing und Wieland, Diderot und Goethe, später Jean Paul, James Joyce, Virginia Woolf, Arno Schmidt und viele mehr. Sterne hatte einen Bestseller geschrieben, was aus vielerlei Hinsicht bemerkenswert ist: Er hatte als Schriftsteller noch keine Erfahrung und machte sich gleich mit seinem Erstling an ein neun Bände und nahezu 800 Seiten umfassendes Werk. Ein „work in progress“, an dem er über acht Jahre hinweg weiterschrieb. Der Philosoph Friedrich Nietzsche, auch er ein großer Verehrer, nannte Sterne den „freiesten Schriftsteller aller Zeiten“. Frei war er, weil er sich an keine Regel, keine Konvention der Romanliteratur hielt. Sei es die Chronologie einer Geschichte, die Linearität einer Handlung, die graphische Gestaltung des gedruckten Buches, die Verwendung von Satzzeichen, die Ökonomie des Aufbaus, egal welchen Aspekt der Romanschriftstellerei man herausgreift, Sterne brach die Regeln und schuf sich sein ganz eigenes System. Das war eine recht große Herausforderung an sein Publikum. Viele folgten ihm bereitwillig und mit großem Genuss, andere verweigerten sich. Weshalb Sterne in einem Brief ironisch-verzweifelt ausrief: „Es ist eine schwere Aufgabe, Bücher zu schreiben und (dann) Köpfe zu finden, die sie verstehen.“ Sein zweites bekanntes Werk war die Empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Auch hier schrieb er sich die Regeln für einen Reisebericht selbst. Die Empfindsamkeit im Titel gab einer literarischen Epoche den Namen. Sternes Leben war an äußeren Ereignissen nicht gerade reich, es fand mehr in seinem Inneren, seiner Phantasie statt. Geschuldet war das auch der Tuberkulose, unter der er viele Jahre litt und an der er 1768 in London starb.


Memo (Thomas Blockhaus) WDR 2011Memo (Thomas Blockhaus) WDR 2011

WDR 2011
Regie: Thomas Blockhaus

Mit:
Anna: Katharina Wackernagel
Leo: Nicki von Tempelhoff
Ben: Jan Mesutat
u.a .

Anna lebt nur noch in der Gegenwart. Als Folge eines Unfalls erinnert sie sich an nichts, was mehr als eine halbe Stunde zurück liegt. Anterograde Amnesie diagnostiziert Leo, Hirnforscher und Annas Liebhaber. Ohne ihn und Ben, ihren engagierten Psychotherapeuten, wüsste sie gar nicht, wie sie klar kommen sollte. Auch ihr Smartphone, das sie als externes Gedächtnis nutzt, ist aus ihrem von Vergesslichkeit geprägten Leben nicht mehr wegzudenken. Aber was genau ist eigentlich passiert? Warum hat sie so lange im Koma gelegen? Und was geschieht mit ihr, wenn sie zu angeblichen Neurotests in Leos Institut gebracht wird? Stück für Stück setzt sich Anna ihr Leben zusammen, bis sie eine schreckliche Entdeckung macht.

hoerspielTIPPs.net:
„Memo“ ist so ein Hörspiel, das mir wieder mal beweist, dass gerade das Radiohörspiel auch immer wieder für sehr positive Überraschungen sorgen kann. Man weiß hier nieht so ganz genau, was auf einen zukommt, manchmal wird man enttäuscht, manchmal zufriedengestellt und manchmal eben auch regelrecht begeistert. „Memo“ gehört zur letzteren Gruppe. Thomas Blockhaus hat ein erstklassiges Hörspiel geschaffen, bei dem sich das Medium Hörspiel und die Geschichte kongenial ergänzen.

Die Protagonistin Anna – hervorragend gespielt von Katharina Wackernagel – hat ihr Gedächtnis nicht mehr im Griff und muss sich auf Notizen, die sie auf ihrem Smartphone hinterlässt, und auf Aussagen ihrer Ärzte und Therapeuten verlassen. Aber auch das ist schwierig und hat Tücken und so dauert es, bis Anna begreift, dass da mehr hinter ihrer Krankheit steckt, als sie ahnte.

Das Stück verwirrt anfangs ein wenig, da man die Struktur der Geschichte erstmal durchschauen muss. Thomas Blockhaus gelingt es aber, dem Hörer recht schnell klar werden zu lassen, wie der Plot funktioniert. Tatsächlich hat er den Hörer recht schnell „am Haken“ – „Memo“ lässt einen nicht mehr los.

Natürlich ahnt der Hörer, wie der Hase hier laufen wird, das sorgt aber nur für zusätzliche Dramatik, da man der Protagonistin tatenlos zuhören muss, wie sie in Fallen tappt oder sich in ihren Memos verzettelt.

Mit „Memo“ gibt es schon einen Anwärter auf mein persönliches Hörspielhighlight; Eine Geschichte, die sehr gut als Hörspiel funktioniert, originell und spannend ist und so für eine perfekte Radiostunde sorgt – Alle Daumen hoch!


Nicks Baby (Maja Das Gupta) SWR 2015Nicks Baby (Maja Das Gupta) SWR 2015

SWR 2015
Regie: Mark Ginzler

Nick ist Journalist auf Jobsuche. Erst neulich hat er wieder eine Absage kassiert – von einem Eltern-Magazin, für das er leider in Ermangelung eines Kindes nicht in Frage kam. Doch eines Morgens fährt er seinen Rechner hoch und wird auf facebook mit Glückwünschen zum Vatersein überhäuft. Denn eine Freundin hat ein Foto gepostet, das ihn mit einem Baby auf dem Arm zeigt, das fälschlicherweise ihm zugeschrieben wird. Eigentlich will Nick den Irrtum schnell aufklären, aber da meldet sich besagtes Eltern-Magazin, gratuliert zum Sohn und unterbreitet ihm ein Jobangebot. Nick erliegt der Versuchung: Wenn alle Welt ihm online zum Vaterglück gratuliert, warum nicht offline davon profitieren? Allerdings erweist es sich im digitalen Zeitalter mit seiner Fotosucht als gar nicht so einfach, über einen längeren Zeitraum die Anwesenheit eines Kindes im eigenenHeim zu simulieren…


Offenbarung 23 (60) Tschernobyl - highscoremusic / maritim 2015Offenbarung 23 (60) Tschernobyl – highscoremusic / maritim 2015

highscoremusic / maritim 2015

„Tschernobyl“… Alleine der Name weckt diffuse Ängste und Erinnerungen an die Bilder aus den Nachrichten. Nach wie vor fühlen wir uns von der Atomkraft bedroht. Die Reaktorkatastrophe hat jedoch mehr als unser Vertrauen in die friedliche Nutzung der Kernenergie zerstört. Tragischer Unglücksfall oder steckt mehr dahinter? Unsere Freunde T-Rex und Kim haben keine Wahl: Um die Wahrheit zu ergründen, müssen sie das Sperrgebiet betreten. Weshalb bringt sie ein zwielichtiger alter Bekannter auf diese heiße Spur? Der Blick auf ihre Geigerzähler verrät: Die Strahlung steigt…!


Pater Brown (8) Der geheimnisvolle Garten - Winterzeit 2015Pater Brown (8) Der geheimnisvolle Garten – Winterzeit 2015

Winterzeit 2015

Sein Kopf wurde vom Rumpf getrennt. Da der Garten nur durch das Haus zu betreten ist und dort ein Diener ständig Wache hielt, muss der Mörder unter den Anwesenden sein. Mit eiserner Logik knackt der Amateurkriminalist Pater Brown auch diese harte Nuss.


Pidax Hörspiel-Klassiker - Flucht zu den Sternen (Louis Charbeneau) WDR 1968Pidax Hörspiel-Klassiker – Flucht zu den Sternen (Louis Charbeneau) WDR 1968

WDR 1968
Regie: Heinz-Dieter Köhler

Bearbeitung: Carl Dietrich Carls
Mit:
Siegfried Wischnewski (Peter Clayborn), Irmgard Först (Elder Gray), Kurt Lieck (Dr. Gray), Günther Neutze (Bob Hartog), Hans Caninenberg (Doktor Porter), Karl Heinz Martell (Len Horten), Paul Walter Jacob (Joe Hurley), Werner la Dous (Walter Farmal), Gerhard Becker (Harry), Helmut Peine (Reed), Eberhard Steib (Dirk), Annelie Jansen (Fina Horten), Alfred Abel Adaman (Corporal), Hans Freitag (BK-Beamter), Rudolf Jürgen Bartsch (Sprecher), Rudolf Kleinfeld-Keller (1. Greis), Fritzleo Liertz (2. Greis), Eric Schildkraut (Drogist)

Die Erde ist im Jahr 2240 ein Ort allgegenwärtiger Überwachung geworden. Das Malthische Regime hat basierend auf den Theorien des Großen Malthus eine weltumspannende Diktatur mit absoluter Kontrolle errichtet. Peter Clayborn, ehemaliger Propagandamitarbeiter und Sohn eines vor Jahren hingerichteten Widerstandskämpfers, zweifelt am Sinn dieses Systems der Unterdrückung jeglicher Freiheit. Als seine Frau Elder entgegen der strikten Geburtenkontrolle ein Kind erwartet, wenden sich beide dem Untergrund zu. Doch ein Verräter befindet sich in den eigenen Reihen. Clayborn, wird vom Bevölkerungskontrolldienst verhaftet und gefoltert. Mittels Drogen und Energiestößen soll er den geheimen Treffpunkt des Widerstandes und die Position des Raumschiffes preisgeben, mit dem die Rebellen die Flucht in den Weltraum planen. Doch … Clayborn kann sich an nichts erinnern. Weder an seine Zugehörigkeit zum Untergrund, noch den Verstoß gegen das Geburtenkontrollgesetz, noch an dem ihm zu Last gelegten Mord an einem Regierungsagenten: angeblich seine eigene Frau. Er hat den „Gedächtnisvertilger“ geschluckt, eine Art Rückversicherung des Untergrundes, um wertvolle Informationen zu schützen …

Louis Charbonneau (geb. 1924 in Detroit) war einige Jahre Universitätsdozent für Englische Literatur, bevor er in Los Angeles als Rundfunkautor und Journalist tätig war. Unter dem Pseudonym Carter Travis Young veröffentlichte er zahlreiche Western-Romane. Seine Science-Fiction-Geschichten wurden in Europa vor allem über Reader ́s Digest bekannt. Heinz-Dieter Köhler (geb. 1926) inszenierte Charbonneaus „Flucht zu den Sternen“ 1968 für den Westdeutschen Rundfunk. Der zunächst beim NWDR tätige Regisseur arbeitete seit 1959 in der Hörspielabteilung des WDR. Unter seiner Regie entstanden bis 1991 rund 400, oft preisgekrönte Radiohörspiele, darunter die bei Hörern bis heute sehr beliebte Umsetzung von Tolkiens „Hobbit“ (WDR 1980) und die legendären ersten beiden „Triumvirat“-Hörspiele (WDR 1984/5). Der große Reiz des Science-Fiction Mehrteilers „Flucht zu den Sternen“ liegt in der Hauptfigur begründet, die sich aufgrund des „Gedächtnisvertilgers“ zu Beginn an nichts erinnern kann. Gemeinsam mit dem Hörer erschließt sich Clayborn nach dem Erwachen Stück für Stück seine Vergangenheit unter der drakonischen Folter des Bevölkerungskontrolldienstes. Vor allem getrieben von der einen quälenden Frage: Ist der von ihm ermordete Agent wirklich seine eigene geliebte Frau?

Vorstellung im OhrCast


Pidax Hörspiel-Klassiker - Fröhliche Weihnachten (Karl Richard Tschon) BR 1978Pidax Hörspiel-Klassiker – Fröhliche Weihnachten (Karl Richard Tschon) BR 1978

BR 1978
Regie: Peter M. Preissler

Musik: Frank Duval
Mit:
Herbert Bötticher, Karyn von Ostholt, Katharina Lopinski, Reinhard Glemnitz, Günter Sauer und Ursula Wondrak-Hübner

Heiligabend in London. Gerade versucht Privatdetektiv McPherson seine mürrische Hauswirtin mit seiner weihnachtlichen Stimmung anzustecken, als die völlig aufgelöste Marjorie Slater ihn um Hilfe bittet. Ihr Verlobter ist verschwunden. Pflichtbewusst lässt sich McPherson auch am Weihnachtsabend nicht von der Arbeit abhalten und begibt sich auf die Suche nach dem Vermissten. Die Suche nimmt allerdings eine tragische Wendung, als der Verlobte erstochen im Regent’s Park gefunden wird. Merkwürdig ist das Verhalten Marjories, die eine Liebesbeziehung zu ihrem Chef, dem Supermarktleiter Wilson hat. Selbiger gerät in Verdacht, als eine Papierschere in seinem Büro gefunden wird, die mögliche Tatwaffe. Doch in dieser Geschichte scheint nicht nur Wilson eine Leiche im Keller zu haben. McPherson ist ratlos. Obendrein ist der Detektiv kurz davor, sich in seine Klientin zu verlieben… bis ihm vor seinem heimischen Kühlschrank der entscheidende Einfall kommt.

Der Autor Karl-Richard Tschon schrieb seit den 50er-Jahren viele Kriminalhörspiele, ganz in der Tradition seines weitaus bekannteren Kollegen Francis Durbridge. Trockener Humor, geheimnisvolle Milieus, der obligatorische Mord zu Beginn der Geschichte und eine Vielzahl von verdächtigen Figuren sind das Erfolgsrezept von Tschons spannenden Mehrteilern. Der Theater- und Rundfunkregisseur Peter M. Preissler setzte „Fröhliche Weihnachten“ 1978 als Dreiteiler für den Bayerischen Rundfunk um, nachdem der Krimi bereits 1972 unter dem Titel „Mann im Eis“ vom gleichen Sender als Hörspiel herauskam. Preisslers Umsetzung lässt den interessanten Figuren Tschons mehr Raum für Interaktion. Und nicht zuletzt macht die Ohrwurmmusik Frank Duvals dieses Hörspiel zu einem Pflichtprogramm für Krimihörer.

Vorstellung im OhrCast


Radiotatort (93) Rote Wasser (Friedemann Schulz) hr 2014Radiotatort (93) Rote Wasser (Friedemann Schulz) hr 2014

hr 2014
Regie: Thomas Wolfertz

Mit:
Sebastian Blomberg, Martin Engler, Hanno Koffler, Sandra Gerling, Barbara Philipp u. a.

Gerät die nächtliche Begegnung von Hauptkommissar Nebe mit einem Reh zum Menetekel? In seinen zahlreichen schlaflosen Nächten fährt Nebe ziellos mit dem Wagen herum. Eines Nachts nimmt er eine aufgeregt auf die Straße stürzende junge Frau mit, die schon kurz darauf an einer menschenleeren Bushaltestelle wieder aussteigt. Wenig später wird sein nächtlicher Fahrgast am Fuß eines Steinbruchs tot aufgefunden. Ob die Studentin einem Unfall oder Mord zum Opfer fiel ist zunächst unklar. Nebe überfällt eine eigenartige Passivität. Hätte er nicht längst zugeben müssen, dass er in dieser Nacht die Frau ein Stück mitgenommen hat?
Zugleich beschäftigt Kommissaranwärter Panzer eine sanft Entschlafene aus einem Seniorenheim, die einen merkwürdigen Zettel in ihrem Nachttisch aufbewahrt hatte. Stichwort: Todesengel – der Fall sollte untersucht werden, und Schmoll tut das mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit.


S.I. (1) Der Anfang - Maritim Produktionen 2009 / 2015S.I. (1) Der Anfang – Maritim Produktionen 2009 / 2015

Maritim Produktionen 2009 / 2015

Mit:
Florian Halm, Anke Reitzenstein u. a.

Ich weiß, dass ich ein Verlier bin…
Einer jener Menschen, die nach viel streben, nichts erreichen und nie wissen, worum es wirklich geht. Eben einer derer, die träumen, ohne zu wissen, was Träume sind. Jene, die eine Masse bilden, ohne zusammen zuhalten…
Ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich wirklich bin.
Das, was ich weiß, ist grausam…

hoerspielTIPPs.net:
Mit „S.I. – Synthetic Intelligence“ wandelt maritim erneut wieder auf neuen Pfaden und wirft die nächste Serie auf den Markt. Bei den bisherigen Erfahrungen muss man ja leider dabei stets mit dem Schlimmsten rechnen, denn bislang hat es kaum eines dieser Experimente bis in den zweistelligen Folgenbereich geschafft, bzw. was noch schlimmer ist, in den seltensten Fällen wurde eine Serie inhaltlich abgeschlossen.
Insofern muss man stets hoffen, dass die Verkäufe so gut sind oder die Serie so kurz ist, dass man das Ende noch mitbekommt.Hoffen wir das Beste…

„S.I.“ tummelt sich ähnlich wie „Top Secret“ in den „Mystery“-Bereich – hier ist allerdings weniger „Akte X“ das Vorbild, als – das Coverdesign lässt es erahnen – „Matrix“ und Co.
Inhaltlich gibt man sich in den ersten beiden Folgen sehr mysteriös und baut eine gute Serienstruktur auf, die Fans des Mystery-Genres sicherlich mehr als zufriedenstellen düfte. Man lehnt zwar an einige Vorbilder an, schafft aber doch eine gewisse Eigentständigkeit.

Wie es das Genre bedingt, geht es hier auch ordentlich mysteriös zu. Der Protagonist Eliot gerät in einen merkwürdigen Verkehrsunfall, nach dem sich seine Situation drastisch verändert – er gerät unter Mordverdacht und spürt plötzlich eine neue Begabung: Er kann in eine andere Welt wandern. Eine Geschichte, die den Hörer im ersten Teil noch nicht wirklich schlau macht…
Im zweiten Teil wird das Bild etwas klarer, allerdings nur was die Fakten der Geschichte angeht. Die Zusammenhänge bleiben aber weiterhin im Dunkeln.

Die Umsetzung überrascht doch ein wenig. Geht es bei maritim doch oft sehr traditionell zu, legt man hier schon mal ein sehr ordentliches Pfund an Musik und Geräuschen vor. Auch wenn es damit nicht ganz gelingt, durchgängige düstere Atmosphären zu schaffen, so ist aber dennoch die Kulisse sehr ansprechend, modern und genügt dem Genre durchaus.

Fast schon üblich holt man auch hier Sprecher ins Ensemble, die man auch bei anderen Maritim-Produktionen hört. Hier schafft man es aber wieder durch eine clevere Besetzung, diese Doubles kaum merklich zu gestaltlich. Mit Florian Halm setzt man einen recht unverbrauchten Sprecher als Protagonist und Erzähler ein. Seine Leistung bestätigt dass dies eine gute Wahl war. Seine angenehme Stimme passt hier gut zur Figur des Eliot, ihr fehlt allerdings die Markanz, die die Figur dauerhaft im Ohr hält. Ganz anders Stefan Staudinger, der hier ebenfalls eine tolle Leistung abliefert und dessen Performance doch schon deutlich nachhaltiger wirkt.

Mit „S.I.“ startet das Label maritim die nächste vielversprechende Serie. Der recht gute Anfang lässt für die Zukunft hoffen.
Die beiden Produktionen kann ich denjenigen ans Herz legen, die Mystery-Serien mit dem Fokus auf einer sich erweiternden Handlung mögen. Ich würde davon gerne noch mehr hören und hoffe, dass maritim hier auch diesbezüglich langen Atem zeigt.


S.I. (2) Das neue Leben - Maritim Produktionen 2009 / 2015S.I. (2) Das neue Leben – Maritim Produktionen 2009 / 2015

Maritim Produktionen 2009 / 2015

Mit:
Florian Halm, Anke Reitzenstein u. a.

Ich weiß, dass ich etwas anderes bin…
Ein Gegenstand, in einem Spiel, das ich nicht durchschaue. Ich bin dass, was man ein Puzzle nennt, dass ich selber nicht zusammensetzten kann. Ich gehöre zu jenen, die versucht haben etwas zu sehen, ohne das sie verstanden.
Ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich wirklich bin.
Das, was ich weiß, färbt sich…

hoerspielTIPPs.net:
sh. Teil 1


S.I. (3) Geheim - Maritim Produktionen 2009 / 2015S.I. (3) Geheim – Maritim Produktionen 2009 / 2015

Maritim Produktionen 2009 / 2015

Mit:
Florian Halm, Anke Reitzenstein u. a.

Ich weiß, dass ich etwas anderes bin…
Ein Gegenstand, in einem Spiel, das ich nicht durchschaue. Ich bin das, was man ein Puzzle nennt, das sich selber nicht zusammensetzen kann. Ich gehöre zu jenen, die versucht haben etwas zu sehen, ohne dass sie verstanden.
Ich habe mich verändert…
Alles scheint so, wie es sein soll…
Und doch weiß ich nicht, was ich wirklich bin.
Das, was ich weiß, ist geheim…


S.I. (4) Verschollen - Maritim Produktionen 2010 / 2015S.I. (4) Verschollen – Maritim Produktionen 2010 / 2015

Maritim Produktionen 2010 / 2015

Mit:
Florian Halm, Anke Reitzenstein u. a.

Meine Welt hatte sich verändert. Alles um mich herum brach zusammen. Längst hatte mich das Schweigen der Unendlichkeit eingeholt und zu einem kreischenden Ungetüm werden lassen.
Ich wusste nicht, wer ich war, was ich bin oder wohin ich einmal gehen würde.
Und doch weiß ich nicht, was ich wirklich bin.
Das, was ich nicht weiß, ist verschollen.


S.I. (5) Verloren - Maritim Produktionen 2010 / 2015S.I. (5) Verloren – Maritim Produktionen 2010 / 2015

Maritim Produktionen 2010 / 2015

Mit:
Florian Halm, Anke Reitzenstein u. a.

Das Spiel spielte sich weiter. Und ich war nichts weiter als ein kleiner Stein, der von anderen bewegt wurde. Auch wenn ich mich zu wehren versuchte, es gelang mir nicht. Und nun, in diesem Augenblick, wo ich hoffte dass sich der Vorhang, der alles zu verbergen schien, sich hob, sah ich ihn. Meinen Vater. Wie konnte es sein? Ich wollte es herausfinden und lauschte den leisen Worten, meiner Selbst: Und doch weiß ich nicht, was ich wirklich bin. Das, was ich weiß, ist verloren.


S.I. (6) Verfolgt - Maritim Produktionen 2010 / 2015S.I. (6) Verfolgt – Maritim Produktionen 2010 / 2015

Maritim Produktionen 2010 / 2015

Mit:
Florian Halm, Anke Reitzenstein u. a.

Es ging weiter. Immer weiter. Und endlich hatte ich gefunden, wonach ich solange gesucht hatte. Meine Erinnerungen. Sie kehrten zu mir zurück. Nicht alle, aber einige. Und ich begriff, dass ich der Grund für das Spiel war, welches ich spielte. Ich war der, der alles gestartet hatte. Und ich musste es wieder stoppen. Ich versuchte es und lauschte den leisen Worten meiner selbst: Langsam weiß ich, wer ich wirklich bin. Und ich werde verfolgt.


Schauergeschichten (1) Der Geistersturm - Contendo Medio 2015Schauergeschichten (1) Der Geistersturm – Contendo Medio 2015

Contendo Medio 2015

In dem kleinen Küstenstädtchen Ravenport erzählt Seemann George den Kindern Lenny und Marlene von der Legende eines unheimlichen Orkans, der vor langer Zeit die Stadt heimsuchte. Die Schauergeschichte vom Geistersturm, der das Grauen der Meere mit sich brachte. Der Anblick der gespenstischen Piraten ließ den Bewohnern Ravenports das Blut in den Adern gefrieren. Doch das war nur der Anfang…


Schreckmümpfeli - Feuer (Peter Stamm) SRF 2015Schreckmümpfeli – Feuer (Peter Stamm) SRF 2015

SRF 2015

Mit:
Martin Hug

Zwischenfall beim Schützenhaus


Sherlock Holmes (21) Die Beryll-Krone - Titania Medien 2015Sherlock Holmes (21) Die Beryll-Krone – Titania Medien 2015

Titania Medien 2015

Mit:
Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt, Regina Lemnitz, Dietmar Wunder, Uli Krohm, Maria Koschny und Jan Makino.

Alexander Holder, Inhaber eines renommierten Bankhauses, hat ein Existenz bedrohendes Problem. Ein Mitglied des Königshauses hatte ihm als Sicherheit für ein Darlehn eine mit kostbaren Beryllen besetzte Krone anvertraut. In Holders Haus wurde diese auf mysteriöse Weise beschädigt. Ob Sherlock Holmes Licht in das Dunkel zu bringen vermag?


Sherlock Holmes (22) Das Haus bei den Blutbuchen - Titania Medien 2015Sherlock Holmes (22) Das Haus bei den Blutbuchen – Titania Medien 2015

Titania Medien 2015

Mit:
Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt, Regina Lemnitz, Reinhilt Schneider, Helmut Krauss, Ulrike Möckel, Doris Gallart, Kaspar Eichel und Dorothea Walda

Miss Violet Hunter wendet sich an Sherlock Holmes, da ihr unter äußerst merkwürdigen Bedingungen eine Stelle als Gouvernante in einem Herrenhaus auf dem Land angeboten wurde …


Den kompletten Überblick über alle aktuellen Hörspielneuerscheinungen findet ihr im OhrCast:

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Download, Hörspiele, Veröffentlichungen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s